Montag, 13. November 2017

Problem vorerst gelöst ...



Flo und Finja lagen mal wieder zusammen in 
Fealas grauer Box. Und inzwischen sind unsere 
3 Mädchen so groß geworden, dass Flo & Finja 
ihrer kleineren Schwester den Zutritt zu der 
kuscheligen Schlafhöhle diesmal verweigerten.
Aber glücklicherweise fiel mir bald darauf das 
improvisierte Schlaftablett ein, auf dem sich 
Feala seit ein paar Tagen gern auf den Kartons 
Kleiderkammer einkuschelt, und mit dem wir sie 
abends nun auch manchmal ins Kinderzimmer 
zurücktragen. Und dieses kleine Zinktablett mit 
einem alten Plüschbezug von Allegras früherem 
Körbchen passt nun perfekt auf den Schubladen-
Treppen-Container zwischen der Transportbox 
und Bett.

Denn leider dauert es noch ein paar Tage, bis 
auch nutzen können. Die Sammelkotprobe ergab 
wie erwartet leider noch immer einen leicht
positiven Giardien-Befund. Aber wir sind auf 
einem guten Weg. Und vielleicht ist diese 
nächste 5-Tage-Gabe von Fenbendazol nun 
endlich die letzte Behandlungsrunde. Wir 
würden nämlich gerne das Kinderzimmer und 
mal wieder etwas gemütlicher einrichten 

Foto: S.Schneider


Kommentare:

kleine-creative-Welt hat gesagt…

Wow sind die Süßen gewachsen - und so hübsch -
ich hoffe sehr, dass ihr das mit den Giardien bald im Griff habt -
ich wünsche euch weiter ganz viel Freude mit den Samtpfoten -

herzliche Grüße - Ruth

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ruth
Na ja, die beiden 'Kleinen' sind jetzt schon große Mädchen - sie sind nun schon fast 5 1/2 Monate alt und so um die 2,3 kg schwer. Bisweilen kommt uns Finja schon so vor als ob sie den ersten Anflug von Rolligkeit zeigt. Zumindest weckt Feala bei ihr wohl zeitweilig mütterliche Instinkte. Und ich mag noch gar nicht daran denken, dass die beiden 'Großen' nun Anfang Dezember kastriert werden sollten. Denn bei Allegra hatten wir damals auf jeden Fall viel zu lange gewartet, als es bei Maus & Allegra zusammen geschehen sollte. Allerdings möchten wir ihnen gern vorher noch die Giardien ausgetrieben haben. Da werde ich jetzt wohl am Wochenende wieder sammeln müssen …
Und vor ein paar Tagen hatte ich nach genau nach einem Monat wieder einen Floh zwischen mir und Finja im Bett entdeckt, den ich blöderweise nicht fangen konnte. Seitdem die 3 Mädels überal durch den vollgestopften Keller toben, sind sie nun nicht nur perfekte Staubwedel sondern wohl auch Flohfänger. Aber so soll es ja wohl auch sein, damit wir die Plagegeister dank Spot on demnächst endlich mal loswerden!
Aber die Freude über das graue Trio-Infernale wiegt das damit verbundene Chaos wirklich auf :-)

kleine-creative-Welt hat gesagt…

Ja das glaub ich dir, dass der Spaß an den Süßen und die Zuneigung überwiegen -
da spreche ich aus Erfahrung -
zur Zeit sind im Tierheim richtig "arme" Tiere - total zerbissen vom Auffanglager
im Ausland - tut in der Seele weh -
macht aber auch froh, wenn wieder ein Tier vermittelt werden konnte -
oder zu sehen, dass es ihnen gut tut, sie an Menschen zu gewöhnen und an die Leine -

liebe Grüße - Ruth

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ruth
Ich hatte ja auch einige Zeit überlegt 2 Katzen aus dem Tierschutz zu nehmen. Aber ich glaube, dass das eine gute Entscheidung war wegen Allegra doch recht bald davon Abstand zu nehmen. Mila & Heisenberg wären ja in gewisser Weise auch optimal für uns gewesen, aber mit 3 verstörten Seelchen gleichzeitig hier umzugehen - ich glaube, dass ich das wirklich nicht gepackt hätte.
So ist es mit Allegra schon schwer genug. Denn immer wenn Flo sich ihr nährt, faucht Madame, und häufiger bekommt sie vor Aufregung dann Atemnot. Wir können sie zur Zeit also nur unter Aufsicht am Morgen mit dem wuseligen Kindergarten zusammentreffen lassen - solange Wolfgang noch nicht im Büro ist oder ich mich ständig im EG aufhalte. Danach sperren wir jetzt Allegra ein. So hat sie tagsüber das Bad, den 'Schiffskeller' und die 'Kleiderkammer' während den Mädchen jetzt zumindest auch das Treppenhaus & der Keller zur Verfügung steht.
So langsam erinnert mich das an meine Kindertage, wo im Winter tagsüber mein Zwergkaninchen im größeren Kellergehege hoppeln durfte und nachts bekam der eingewinterte Igel darin seinen begrenzten Auslauf. Nur Kater Bibi konnte wann er wollte dort unten im Keller vorbeischauen. Allerdings wurde der damals von abends um 20 Uhr bis morgen um 6 Uhr auch noch im Keller eingesperrt. Eine Katze nachts im Haus on Tour, das war bei uns in den 70ern und 80ern noch undenkbar. Da hatte es Herr Katze schon wesentlich besser ;-) Und jetzt ist Allegra leider ein - oder ausgesperrt …

Allerdings gebe ich zu, dass ich das mit den Tieren aus dem Ausland kritisch sehe. Hier gibt es genug Elend. Und es wäre meiner Meinung nach besser den Tieren vor Ort zu helfen und die dort entstehenden Probleme lieber dort zu lösen. Nicht nur wegen der bisweilen unbemerkt eingeschleppten Giardien & Co. Aber das Thema ist zu komplex, um jetzt hier darüber nachzudenken …
Ich kann mir jedenfalls vorstellen, dass es Dir sehr gut tut Dich dort zu engagieren!

kleine-creative-Welt hat gesagt…

Ja liebe Silke, ich verstehe deine Gedanken über Auslands-Tiere -
da stehst du nicht allein mit deiner Meinung - geht mir selber nicht viel anders -
"unser" Tierheim hat ja immer wieder und genug "Abgabe-Hunde" -
die sind ehrlich gesagt schwieriger als die aus dem Ausland -
weil verwöhnt oder misshandelt - und meist leider nicht dankbar, sondern
schwierig zu händeln -
ich versuche immer, nicht zu viel darüber nachzudenken - einfach annehmen und
versuchen, so gut wie möglich zu helfen -

machs gut - liebe Grüße - Ruth

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Die sind ja schon goldig, die Drei! :-)

@Silke @Ruth
Auch wenn wir keine Haustiere haben und ich von daher - eigentlich - nicht mitreden kann ... (wobei wir früher aber durchaus eine Zeitlang Tiere hielten) ... bin auch ich der Meinung, daß Tiere aus dem Ausland nicht hierher geholt werden sollten und man ihnen vor Ort helfen sollte.
Vor allem sollte dafür gesorgt werden, daß sie sich nicht unkontrolliert vermehren! Und auchj beim Kauf von Hunden wie Katzen hohe Maßstäbe angelegt werden sollten, denn wie oft werden Tiere nach Weihnachten oder Ostern wieder ausgesetzt!

Sicher ist das im Ausland nochmal ein ganz anderes Problem. Aber dennoch, wir schleppen uns hier auch Krankheiten ein und es ist ähnlich wie mit Menschen .... den Kindern, die bspw. von Europoäern adoptiert werden, tut man auch nicht nur Gutes!

Aber es ist natürlich ein komplexes Thema - leicht könnte es hartherzig oder ähnlich aussehen, was hier in kurzem Sätzen geschrieben steht ... wichtig wäre, auf politischer Ebene etwas zu bewegen, aber das ist bei manchen Ländern wohl eher aussichtslos ...

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Erst nachdem ich meinen Kommentar hier geschrieben und veröffentlicht hatte, dachte ich bald darauf auch mal wieder über das weltweite Flüchtlingsproblem nach … Es ist doch wirklich absurd, dass Tieren aus dem Ausland durch Importe geholfen wird, es aber bei Flüchtlingen in vielen Ländern so viel Widerstand gibt. Oder ist es nur die Menge an Menschen, die jetzt auf der Flucht ist?

Ebenso absurd ist es, dass Katzen hierzulande das Recht auf Freigang teilweise gern zugestanden wird, während andere ihr Dasein allein und unterbeschäftigt in zu kleinen Wohnungen fristen müssen. Der Artikel über 'Freigang und Katzen', den ich da unter 'Kellerkind Feala …' verlinkt habe, hat mich wirklich mal wieder sehr nachdenklich gemacht.

Aber die ganze Welt mit all' ihren Lebewesen ist nun mal wohl leider nicht zu retten. Dafür ist die Welt leider viel zu kapitalistisch eingestellt, teils zu kampfbereit, und leider auch immer wieder von einigen wahnsinnigen Menschen & Machthabern gesteuert ...