Montag, 24. April 2017

getrennt leben ...


In der freien Zeit, die Wolfgang nicht im Büro oder 
mit einem seiner vielen Hobbies verbringt, muss er sich 
nun oftmals entscheiden, ob er die Zeit lieber mit mir 
oder mit seiner Allegra zusammen sein will. Denn unsere 
Madame wohnt jetzt fast nur noch in der Kleiderkammer 
auf ihrem Plüschkissen. Streicheln und fotografieren lässt 
sie sich zwar immer noch gern. Aber am Liebsten jetzt 
zwischen dem DekoGerümpel und all' den Verpackungen, 
die sie dort auf dem Sideboard umgeben. So verbringt 
Wolfgang inzwischen einen Teil des Tages auf dem Stuhl 
sitzend neben seiner grauen Dame in der Kleiderkammer.

Und ich bleibe außen vor 

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Doro hat gesagt…

Nein,Silke.... Du machst dieses tolle Foto und bist somit voll integriert,findet Doro

SchneiderHein hat gesagt…

@ Doro
Ich kann aber bei der trauten Zweisamkeit nur im Türrahmen stehen ;-) Und wenn ich mich auch die ganze Zeit dort aufhalte kommen wir zu nix mehr ...

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Huch, ich hab' schon einen Schreck gekriegt!
Seine Allegra - hört sich ja niedlich an! Schönes Bild!
Kitty ist auch oft im KLeiderschrank ;-) Da passt niemand hinein. ;-)

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Heute schlief sie sogar zum 2. Mal nach dem Tod der Maus einige Zeit im Schrank hinter dem Bett. Und eben schläft sie sogar mal ganz entspannt im Küchenfenster. Zwar konnte ich sie in den letzten Tagen auch richtig schön auf ihrem Plüschkissen kuscheln, aber in den Wohn-/Schlafraum kam sie nur noch zum Fressen, wenn der Bringdienst zum Kissen nicht funktionierte. Ihre Anwesenheit hier im Raum hat mir so sehr gefehlt ...

engelundteufel hat gesagt…

Die Vater-Tochter-Beziehung ist wohl stärker, was? ;-) Aber süß sehen sie beide aus.
Schnurrer Engel und Teufel

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Bin ja gespannt, ob bei Euch schon Nachwuchs eingezogen ist. Las sich jedenfalls so.
Hoffentlich kannst Du den Garten genießen, es wird ja schon wieder ziemlich heiß.

Liebe Grüße
Sara

Anonym hat gesagt…

Hallo liebe Russisch-Blau-Mitbewohner,
ich lese hier immer mal wieder. Wunderschöne Seiten. Ich bin schon vor Jahren durch eine Googlesuche nach grauen Katzen auf Ihre Seiten gekommen. Unsere Minzi, Russisch-Blau-Katze Jahrgang 1997, ist im August 2014 auf ihre letzte Reise gegangen. Es waren 17 so schöne und einzigartige Jahre mit ihr. Sie genoss sogar unseren jährlichen Dänemarkurlaub und fing dort unzählige Mäuse. Als wir sie verloren hatten, wollten wir zunächst nicht an eine neue Russisch-Blau denken. Wir versuchten es ein paar Monate ohne graues Fell um uns. Es war nicht zu ertragen. Seit 2 Jahren flitzt nun wieder ein kleiner grauer Blitz durch Haus und Garten, und sie ist genauso einzigartig und charakterstark wie wohl jede Katze auf der Welt - aber Russisch Blau eben ein bisschen mehr ... Wir genießen jede Minute mit ihr, denn sie liebt es auch nachts 6 Stunden und länger im Sommer unterwegs zu sein. Aber wenn sie dann zurück kommt - gibt es nur Kuscheln und Schnurren, bis wir gemeinsam einschlafen. Ich hab bei Ihren Schilderungen immer wieder so viel wiedererkannt und war traurig, jetzt von dem Abschied von der kleinen Maus zu lesen. Ich weiß, Sie werden sehr oft an Sie denken und es wird noch lange weh tun. Aber ich wünsche Ihnen, dass bald auch wieder muntere Fellnasen Allegras und Ihr Leben bereichern. Bettina.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Engel und Teufel
Ja, Maus war überwiegend meine Katze, und Wolfgang hatte sich gleich am ersten Tag beim Kennenlernen Allegras Herz mit einem Federwedel erspielt. Ich war leider immer nur 2. Wahl ;-) Bei Ihr fühlte ich mich nach dem Tod der Maus dann auch zum ersten Mal in meinem Leben zeitweilig 'nur' als Dosenöffner … Inzwischen geht es aber. Und kurz bevor Fiona & Flo bei uns einzogen, kam sie zeitweilig auch wieder zu uns nach oben. Jetzt arbeiten wir seit 9 Tagen an der Zusammenführung - wenn sie dazu Lust hat ins 'Kinderzimmer' zu kommen.
Im Moment komme ich bei der Kinderbilderflut nur leider noch nicht zum Posten. Aber wie ich gesehen habe, geht es bei Euch ja auch sehr turbulent zu :-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Der Garten 'ruht' - wird dadurch natürlich von Tag zu Tag wilder und undurchdringlicher ;-(
Die letzten Wochen haben wir mit entrümpeln und katzenkinder-sichermachen des Wohn-/Schlafraumes verbracht. Jetzt beginnt das Chaos hinter der Plexiplatte zum Treppenhaus. Zur Zeit kämpfen wir noch mit den ebenerdigen Räumen und nächste Woche ist der Keller dran. Die beiden Leichtgewichte sind so klein, dass ich mir zur Zeit kleine Runden Ecken leisten kann - sie kommen wirklich überall hin ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Bettina
Ja, es stimmt ;-) Die Finja-Fiona-Fiep & Flo-Floh sind zwar kein Ersatz für die Maus, aber das Geschwister-Duo erinnert uns oft an die kleine Maus. Selbst mit einer Augenentzündung hat Floh schon zu kämpfen, da sie genauso gern und tief im Katzenklo buddelt. Eigentlich fehlte mir ja das Zusammenleben mit der gesetzten Kuschelmaus. Vor der stürmischen Katzenkinderzeit graute mir. Daher fanden wir die Idee mit etwas älteren Katzen zunächst auch prima. Doch bald darauf hatten wir auch große Bedenken, dass fast fertige Perönlichkeiten so wie Mila & Heisenberg, die ihre vertraute Umgebung verlassen sollten, mit Allegra schwieriger zu vergesellschaften sind, als 2 Katzenkinder. Doch diese Beiden bringen wirklich wieder Schwung ins Leben ;-) Gerade eben sind wir wieder erstaunt, wie sie durch den Raum heizen, und wo sie sich überall reinquetschen können …

Ich hätte wirklich die Trauerzeit zum Posten über Maus & Allegra nutzen sollen, aber lange Zeit konnte ich die Bilder der Maus einfach nicht mehr betrachten - und schon gar nicht Bilder aus ihren letzten Tagen anschauen, auswählen und bearbeiten. Nicht, weil sie schmaler geworden war sondern, weil sie so extrem im Leben fehlte. Jetzt macht es wieder Spaß früh morgens wegen fordernder Katzen den Tag zu beginnen ;-) Nur zum Posten kommen ich wegen des Trubels hier in den nächsten Tagen wohl noch nicht. Aber irgendwann gibt es eine Bilderflut …
Ja, Russen sind wohl wirklich etwas Besonderes - jede auf ihre Art