Sonntag, 19. Februar 2017

Ab in die Kochbuch-Abteilung ...



Nach dem späten Frühstück im Bett behagte der kleinen Maus 
der gemütliche Schlafplatz neben der gerade eröffneten Eisdiele 
dann doch nicht. Und eh' sich die Kamera scharf stellen konnte, 

… verschwand die schmaler werdende Katze recht schnell 
in den letzten Wochen auch gern darüber - in der schiefen 
Spielzeugschublade. Aber heute stand ihr der Sinn wohl eher

Eigentlich hatte ich gehofft, dass wir diesen kaum noch für uns 
nutzbaren Schrankbereich von der Kochbuch-Abteilung bis zur 
Spielzeug-Schublade in diesem Frühjahr nun endlich einmal 
reparieren und danach neu organisieren würden. Aber nach den 
angedeuteten schlechten Prognosen unseres Tierarztes soll 
unsere kleine kranke Maus lieber ihre Lieblings-Rückzugsorte 
behalten. Denn die Tage, wo dort hinten im Schrank keine 
kleine Maus mehr rascheln wird, kommen wohl immer näher …

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Pünktchen hat gesagt…

Oh nein, bitte nicht! Das kann ich schon beim Lesen kaum aushalten.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Pünktchen
Der Gedanke, dass wir nach über 15 Jahren jetzt bald nicht mehr Tisch & Bett mit der Maus teilen sollen, hat mich in den letzten Tagen immer wieder daran gehindert hier weiterzuposten. Zumal auch die Fotoauswahl jetzt nicht nur wegen der grauen Tage immer schwieriger wird. Sie arbeitet hart daran wieder die kleine Maus zu werden, die wir vor 15 Jahren und 3 Monaten aus der Katzenkinderstube in Braunschweig abgeholt haben. Ohne Antibiotikum verliert sie leider schnell den Appetit, und ab dem 4. Tag nach dem Tierarztbesuch scheint eine Art Übelkeit oder gar Brechreiz einzusetzen.
Allerdings gab es heute einen kleinen Lichtblick: Ich hatte heute früh Restfutter von Cäsar mitgenommen. Und als ich Allegra davon etwas geben wollte, entdeckte ich auf der Zutatenliste 'Karamel' - ein absolutes No Go für Diabetiker. Also suchte ich die Maus und fand sie bei unserer Haus-Mitbewohnerin auf der roten Liege. Und sofort wurde das Schälchen mit dem Restfutter fast vernascht. Unser Tierarzt sagt, dass wir in dieser Situation mit dem Futter eigentlich nichts mehr falsch machen können. Also bekommt sie notfalls neben reichlich Vitaminpasten& Käserollies nun auch nach 6 Jahren wieder ungesundes Futter - Hauptsache sie bleibt trotz Dauerdurchfall noch etwas bei Kräften.
Und vielleicht mobilisiert das nahende Frühjahr ja doch noch ein paar Lebensgeister. Die milderen sonnigen Tage hat sie jedenfalls im Garten genossen. Und das Vitamin B12, das sie zeitweilig dann auch noch beim Tierarzt gesprizt bekommt, bewirkt zumindest noch kleine kurzzeitige Wunder ...

Doro hat gesagt…

So schön von Euch zu hören!
Ich hatte mir schon so was gedacht,wegen der " Blogunlust"- aber ich denke,dass diese,nicht schöne Phase,auch zu den 15 tollen Jahren gehört,die Eure Maus jetzt bei Euch wohnt.....und ich bin sehr froh,dass Ihr so nach dem Tierle schaut und alles macht,dass es ihm gut geht!
Die Rückzugsbilder im Bücherregal sind trotz allem sehr schön und farbenfroh und das entspannte,graue Pfötle ,das zu sehen ist,zeigt,dass der Platz noch gebraucht wird....Alles Gute für Euch wünscht Doro

SchneiderHein hat gesagt…

@ Doro
Trotz Schmuddelwetter mit Sprühregen musste sie mir eben beweisen, dass sie eine kleine Draußenkatze ist. Und aus dem Teich trinken war eben auch ganz wichtig. mal abwarten, was ihr geschwächtes Immunsystem nun dazu sagt … Aber sie war viel zu zufrieden, um sie davon abzuhalten. Und un liegt sie ausnahmsweise mal wieder unter ihrer Leuchte im Bett - es war wohl doch etwas frisch im Matschgarten.
Vielleicht arbeite ich noch einen Teil der Vergangenheit auf. Fotos mache ich nun wieder sehr viel von den beiden Damen. denn auch Allegra hat immer merkwürdigere Anwandlungen. Nach dem Klobesuch legt sie sich ins Großraumklo und lässt sich nur schwer herauslocken. Aber vielleicht ist das ein Eiweißmangel. Nur, da wir 2x pro Woche nun die Maus überlisten müssen, um sie kurz zum 'Boxenstopp' zu bringen, haben wir Allegra schon lange nicht mehr dem Tierarzt vorgestellt. Aber das sollten wir bald mal machen, umabzuklären, ob sie 'nur' tüddelig wird oder ein Mangel die Ursache ist …

Die Bloglust findet im Moment eher bei den anderen kleinen Mäusen auf dem Bärenblog statt. Da wirbele ich unsichtbar im Hintergrund mit ;-)

Ginivra hat gesagt…

Ach, liebe Silke!

Auch ich habe ja schon Lebens-Katzen gehen sehen und verabschieden müssen und habe jedes Mal Rotz und Wasser geheult.

Gegen Ende kann man nichts mehr falsch machen.
Man kann diese großen Seelen einfach nur noch liebhaben bis zum Schluss, bis es Zeit ist für das letzte Loslassen.
Danke, dass du uns am Prozess teilhaben lässt.

Ich wünsche Euch viel Kraft
und sende viele Grüße,
dazu ein großes Schnurren
von Ginivra & Kokoro
mo jour

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ginivra
In der Intensität wie vor über 6 Jahren mit Herrn Katze werde ich wohl diese Zeit der Acherbahn der Gefühle hier nicht mehr aufschreiben. Einerseits wird mir dazu wohl die Zeit fehlen, und eventuell geht es bei ihr auch viel schneller als damals bei dem kleinen Kämpfer …
Heute Nacht haben wir lange überlegt, ob wir nochmals mit ihr zum Tierarzt fahren, damit sie wieder ihr Antibiotikum, das Cortison und ein entkrampfendes Mittel bekommt. Zwar müsste sie inzwischen wissen, dass es nach ca. 3 Minuten im Auto, dem kurzen 'Boxenstopp' und der Rückfahrt gleich wieder nach Hause geht. Aber man sieht ihr jeden Morgen die Angst an, dass wir sie gleich schnappen und in den Transportkorb verfrachten könnten. Bisweilen hält sie das sogar davon ab in der Zeit von 9:30 bis 14:00 Uhr etwas zu trinken oder zu fressen. Und wenn wir ihr zu nahe kommen, läuft sie quiekend vor uns weg. Gestern, am 3. Tag nach dem Tierarztbesuch, verbrachte sie fast den ganzen Tag auf der Treppe unserer Haus-Mitbewohnerin. Vielleicht ist das jetzt nur eine neue Eigenart von ihr, aber die Fotos, die ich gestern von ihr auf der Treppe machte, sahen schon ziemlich erschreckend aus.
Allerdings, heute früh kam sie zur Futterbar knusperte etwas Trockenfutter, während ich gestern statt Feuchtfutter nur noch etwas Vitaminpaste und Käserollis in sie hineinbekam. Also musste sie heute doch wieder mit. Und im Moment ist unser Tierarzt noch der Meinung, dass sie trotz ihrer Verdauungsprobleme noch viel zu interessiert am Leben ist.Also werden wir solange sie sich nicht total verweigert wohl doch noch alle 3 bis 4 Tage einen Kurztripp mit ihr machen. Denn 3 Stunden später hatte sie wieder etwas mehr Appetit, und nun behindert sie endlich sogar mal wieder diesen Kommentar ...

Samtpfote hat gesagt…

Genießt die Zeit mit eurer Maus und betüddelt sie, so gut ihr nur könnt. Nach so einem erfüllten Katzenleben darf sie auch nochmal ungesund leben.
Vor einem Jahr ist mit 18 Jahren die Katze unserer Oma gestorben. Sie hat sich auch ganz langsam auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht. Kurz, bevor sie eingeschläfert werden sollte, hat sie sich dazu entschieden, selber zu gehen. Dazu hat sie sich einen schönen Wintertag ausgesucht und ist friedlich in ihrem Körbchen, das immer einen Sonnenplatz hatte, eingeschlafen. Für unsere Oma war es, obwohl sie wusste, dass es mit Mirka zu Ende geht, ein Schock, da Mirka ihr eine große Stütze war, nachdem unser Opa gestorben ist.
Aber Doro und mein Frauchen haben ja dafür gesorgt, dass wieder Leben ins Haus kommt. Tiffy und das Katerchen leben nun seit November bei ihr. Obwohl sich die drei Katzen nicht mehr kannten, haben die beiden Jungspunde Lieblingsplätze und Eigenheiten von Mirka übernommen.Ihr Geist lebt also irgendwie in den beiden weiter.

Das Frauchen und ich wünschen euch viel Kraft für die kommende Zeit und noch eine schöne gemeinsame Zeit mit eurer Maus!
Es grüßt euch herzlich das Lotta-Tier

SchneiderHein hat gesagt…

@ Das Lotta-Tier
Ja, Katzen haben magische Kräfte ;-) Erst vor einigen Tagen erinnerte sich meine Mutter daran, dass sie nun wieder an zweiter Stelle steht, als ich wegen der kranken Maus nicht zu ihr fahren konnte. Denn hochbetagt erzählte meine Großmutter damals ihrem Hausarzt, dass sie ja noch etwas weiterleben müsste, da der Kater sonst so alleine wäre ;-) Dabei hatte meine Mutter zu dem Zeitpunkt aber schon längst ihre Pflege und die Versorgung des Katers übernommen …

18 Jahre alt wurde auch mein erster Kater Bibi, der kurioserweise genau an dem Wochenende verstarb, als ich gerade zu Besuch in BS war. Interessant ist im Nachhinein, dass er an seinem letzten Tag nochmals in Etappen sein Haus umrundete und sich danach erschöpft auf seine Decke im Wohnzimmer legte. Vielleicht wäre er auch dort gestorben. Leider war es damals jedoch noch so üblich, dass der Kater abends im Keller eingesperrt wurde. Und so etwas wie im Alter ab und an mal die Krallen zu schneiden, das kannten wir damals noch nicht. Wahrscheinlich wollte er in der Nacht noch etwas trinken oder zum Katzenklo, dabei blieb mit einer Kralle in der Decke hängen, und das war dann wohl zu viel für sein Herz. Er verstarb auch an einem Wintertag. Und glücklicherweise war zu der Zeit der Boden nicht gefroren. Meine Großmutter sagte damals erleichtert: 'Er war auch im Sterben noch so lieb - er hat sich einen frostfreien Tag ausgesucht'

Einen schönen und ungewöhnlichen Tag hatten wir gestern mit der Maus: Eventuell ist es das Cortison (führte bei Herrn Katze dann auch noch zu Diabetes), das sie beim Tierarztbesuch am Mittwoch nun etwas mehr aufgemöbelt hatte. Schon 3 Stunden später kam der Appetit zurück, sie trank wieder etwas mehr, und auch das Kuschelbedürfnis nahm wieder etwas vertrautere Formen an. Und mitten in der Nacht plärrte das gedopte Katzetier trotz feucht-windiger Nacht auf dem Garagendach 'Holt mich hier runter, aber fasst mich nicht an!' Ich glaube, dass letzte Mal hatte sie es irgendwann im letzten Frühjahr geschafft den Holzzaun beim Nachbarn zu erklimmen, um dort oben anzukommen. Schön, dass sie das nun nochmals geschafft hat. Unser Tierarzt hat recht - sie ist noch viel zu interessiert am Geschehen. Also werden wir die Therapie noch fortsetzen und sie alle 3 bis 4 Tage für einen 'Boxenstopp' ins Körbchen verfrachten - so sie es weiterhin zulässt. Aber es ist fraglich, wie lange ihr Körper durchhält. Inzwischen fotografiere ich jetzt fast immer den Durchfall-Ko im Katzenklo, wenn er nicht verscharrt ist. Und dann zeigt die digitale Aufnahme ganz deutlich viele rote Blutauflagerungen, die mit dem Auge kaum wahrnehmbar sind ..
Meine Hoffnung, dass sie noch einen Sommer zusammen mit uns im Garten verbringt, und der Herbst ihr die Lebensenergie raubt, die schwindet. Aber vielleicht erlebt sie dank medizinischer Unterstützung ja noch ein paar schöne sonnige Frühlingstage ...

engelundteufel hat gesagt…

Hallo Silke,
ach die arme Maus :-( Sie weiß ja auch nicht, dass ihr ihr helfen wollt, aber vielleicht will sie auch nicht mehr. Man steckt ja in den Plüschpökern auch nicht drin. Wir wünschen euch auf jeden Fall gemeinsame sonnige Frühlingstage und vielleicht auch Sommertage.
Wir drücken euch.
Schnurrer Engel und Teufel

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Ja, das kenne ich auch von Kitty. Sie hat sich den Kleiderschrank meiner Schwester auserkoren. Da die Tür auch repariert werden muß bzw. das Schloss, war es für sie ein Leichtes, da hineinzukommen. Leider nicht so toll, wenn hinterher Erbrochenes zwischen der Kleidung klebt! ;-( Nun will meine Schwester den Schrank aber so belassen. Bisher kam das Malheur auch nur einmal vor. Vielleicht hat Kitty es nicht mehr so schnell anderswohin geschafft. Ihr Nest beschmutzen Katzen ja eigentlich nicht. Schon alles traurig!
Ach, was ich noch zum Katzengras sagen wollte ... sie frisst keines mehr! Und auch diese Pasten lehnte sie zuletzt ab. Was soll man da machen?

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Engel und Teufel
Wenn sie wüßte, das es ihr wirklich noch helfen kann, würde sie sich vielleicht auch leichter in ihr Schicksal begeben ...
Am Dienstag ging es ihr allerdings so schlecht, dass sie ohne einen Maunzer mit zum Tierarzt kam - sonst protestiert sie mweist laut gurgelnd im Auto. Eigentlich wollten wir erst wieder am Mittwoch zum Boxenstopp mit ihr, doch sie trank und fraß kaum noch. Und da hätte ein weiterer Tag sie unnötig geschwächt. Alerdings gebe ich zu, dass ich Dienstag früh vermutete, dass es ihr letzter Aufputschtermin sein könnte. Zwar war sie trotz feuchtem Wetter morgens noch etwas im Garten unterwegs, aber ihre restliche Verdauung im Katzenklo sah nicht gut aus. In den letzten Tagen war auch immer ein rötlicher Schimmer am Kot zu erahnen. Inzwischen habe ich mir angewöhnt die Kamera zum Katzenklo mitzunehmen. Denn die zeigt gnadenlos Blutschlieren, die ich sonst im Keller nicht erkennen kann. Außerdem ist es ganz hilfreich ihr Befinden daran abzulesen. Denn je nachdem wie es ihr geht, wird verscharrt oder fluchtartig das Klo verlassen. Ich hatte mir zunächst Notizen gemacht, doch Bilder sind bei den 3 bis 6 Klobesuchen am Tag einfach aussagefähiger. Denn nach meinen Beobachtungen werden jetzt die Dosierungen für das Antibiotikum, Cortison und das entkrampfende Mittel beim Tierarzt festgelegt. Und auch, wenn so eine Dosis die kleine Katze dann für die nächsten 4 bis 6 Stunden ziemlich lahm legt, so kommt dann recht schnell der Appetit und der Durst zurück. Und nach 15 Stunden war sie fit wie ein Turnschuh - fast wie früher. Auch unser Tierarzt meint, dass sie auch im schlechten Zustand noch viel zu interessiert ihre Umgebung betrachtet. Doch er räumte beim Bauchabtasten auch ein, dass es jetzt auch ganz plötzlich ziemlich schnell bergab gehen kann ...
Jedenfalls hatte sie seit Dienstag gegen Abend nochmals eine gute Zeit. Und vielleicht spielt heute das Wetter mal mit, dass sie etws mehr Lust auf Garten hat. Nur dafür müsste der Nachbarskater Cäsar mal in seinem Revier bleiben ;-(

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Wir haben schon seit Jahren einen Schrank für die grauen Damen geöffnet, in dem Allegra in der Belletage auf einem Plüschkissen hinter den Fensterbanklaken residiert, und maus nun die untere Etage hinter einem andren Katzenlakenstapel für sich entdeckt hat. Als Sommersitz haben wir im Badezimmer noch den Schrank für die Maus geöffnet. Wolfgang duldet sie sogar teilweise im wäscheschrank zwischen seinen T-Shirts und die Kochbuchabteilung, die nur zeitweilig für sie geöffnet ist, hat sie ja irgendwann mal als kleine gelangweilte Katze für sich erobert. Ja, wir lassen uns sehr gern um die Pfote wickeln ;-)
Allegra erbricht weentlich häufiger als Maus Futter und Gras, da kommt es auch schon mal vor, dass das im Schrank passiert. Daher ist es ganz gut, dass sie dort ein Plüschkissen mit waschbarem Bezug hat. Nur meist stelle ich erst fest, dass etwas schief gegangen ist, wenn sie den Schrank meidet.

Tja, irgendwann kommt halt wirklich der Punkt, wo der Appetit schwindet, die Futteraufnahme schmerzt oder ein Tier alt merkt, dass es Zeit wird. Ich hatte bei unserer Maus am Dienstagmorgen - nachdem ich Montag für ca. 7 Stunden in BS war und nicht alle 1 bis 2 Stunden etwas frisches Futter anbieten konnte, das Gefühl, dass das Ende naht - siehe @ Engel & Teufel.
Wichtig ist es wenn ihren Appetit anzuregen. Für unseren Kater hatte ich damals 'Astronautennahrung' beim Tierarzt geholt - so eine Art energiereiche Katzenmilch, die hat er ein paar Mal getrunken. Das vorgeschlagene weichgekochte Bio-Ei von unserem Tierarzt fand unsere Maus nur 1 1/2 Mal spannend, Feuchtfutter mit warmen Wasser Mischen, damit es etwas mehr Aroma entfaltet und sich besser schlabbern lässt, machen wir schon seit Jahren. Allerdings hat Maus jetzt auch ihren Geschmack geändert: Noch vor einigen Tagen war sie scharf auf Parmesan und frisches Fleisch vom heißen Stein. Jetzt wendet sie sich angeekelt ab, verschlingt dafür aber Pasten, mag diese Creem-Beutel von Miamor und Vitakraft und liebt Käserollis. Also Snaks, die nur in geringen Mengen verfüttert werden sollen. Aber sie ist in einem Stadium, wo es heißt 'Hauptsache sie frißt noch etwas ...'
Und bei Kitty hört sich das leider so an, als ob sie nicht mehr fressen mag. Unser Kater freute sich fast bis zum letzten Tag noch über stark verünntes Feuchtfutter, Roastbeef-Aufschnitt und Räucherlachs ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara Teil 2
Das hatte ich noch vergessen: Ganz oft gibt es jetzt Momente bei der Maus, wo sie sich von ihrem angebotenen Feuchtfutter oder Snaks abwendet, aber wenn wir ihr das gleiche Produkt frisch zubereitet/aufgemacht ein paar Stunden später anbieten, wird es gern genommen. maus leidet wohl wirklich an Sodbrennen und mag deswegen manchmal nicht fressen und/oder trinken. Nur die Medikamente, die wir dagegen ihr ins Futter mischen könnten, lehnt sie ab und verweigert dann die Nahrungsaufnahme. Und ihr Medikamente ins Mäulchen zu geben endet mit einer kleinen kranken Katze unter dem Bett ...

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Ja - der Aufwand ist nur ziemlich groß und meine Schwester auch schon ganz entnervt - unsere Mutter und nun auch noch die Katze, die ständig etwas verschmutzt. Da meine Schwester alle Wege ohne Auto zurücklegt, kostet auch alles furchtbar viel Zeit. Da ist man wohl am Rande seiner Nerven. Zumal sie auch fast täglich unterwegs und in ihrem Laden ist.
Doch Kitty will schon noch fressen. Nur ab und zu erbricht sie eben wieder. Wir haben noch nicht raus, ob es mit der Abwesenheit meiner Schwester zu tun hat oder ob das auch "so" passieren würde. Kurze Zeit danach schlingt sie dann neues Futter wie eine Wilde! Richtig unheimlich, diese Geräusche dabei! Bei ihr sind es Schild- und Bauchspeicheldrüse. Roastbeef zum Beispiel mag sie gar nicht! Und ob meine Schwester ihr gesalzenen Lachs geben will, weiß ich jetzt nicht. Salz war halt immer ein Thema! Mit Katzen ist das wohl alles nicht so einfach.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ich weiß wie das ist ;-( Wäre ich damals nicht alle 2 bis 3 Tage in BS gewesen, dann hätte meine Mutter das mit der 24 Stundenpflege meiner Großmutter und dem kranken Kater auch nicht hinbekommen.Das war so schon ein Fulltimejob ...

Bekommt sie Trockenfutter? Bei Allegra konnten wir irgendwann kein Diabetic-Trockenfutter mehr anbieten, da es zu große Stücke hatte und zerkleinert waren die Brocken zu scharfkantig. Wis sind dann auf kleine Körnchen umgestiegen, aber zeitweilig müssen wir das Trockenfutter wegstellen, da sie es nur runterschluckt und nicht mehr kaut. Die meisten Hersteller produzieren großen Brocken - halt zum Knuspern. Und auch beim Feuchtfutter ist das mit den Stücken ein Problem. Wir verarbeiten das Feuchtfutter jetzt immer zu Brei mit viel warmem Wasser, dann ist die Gefahr etwas geringer, dass sie so schlingen und nachher erbrechen.