Montag, 24. November 2014

Was diese Katze an Sprit kostet ...


Noch immer versuchen wir bei Allegra die Spritzzeiten 
im Abstand von ca. 16 Stunden mit 2 Einheiten Insulin 
einzuhalten. Denn geringere Insulinmengen in kürzeren 
Abständen führten bisher zu erhöhtem Wasserbedarf, 
häufigeren Klobesuchen, oftmals sogar zu Durchfall bzw. 
Erbrechen, zeitweise zu Neuropathie. Zudem ist sie meist 
 träge und verschläft fast den ganzen Tag. Der Nachteil 
dieser Spritzintervalle von 16 Stunden sind die ständig 
wechselnden Tageszeiten, zu denen wir beide beim 
Kätzchen sein sollten. Denn auch das ist ein wichtiges 
Ritual: Madame auf den Arm nehmen und ein Öhrchen 
kraulen, damit sie sich etwas entspannt. Dann wird etwas 
protestiert, wenn sich ihr Wolfgang mit der Spritze nährt. 
Und danach erwartet sie beim Fressen seine ungeteilte 
Gesellschaft. Fast alle Versuche ihr allein Insulin zu 
verabreichen, führten danach zu einer erhöhten Trink-
menge. Also gibt es einige Tage in der Woche, an denen 
der Arbeitsplatz kurz verlassen wird, um vom Büro 
zum Kätzchen zu fahren ...

Und heute in der Mittagszeit dauerte die 'Pause' noch 
etwas länger als üblich, denn Katz' wollte spielen:












Fotos: S.Schneider


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