Dienstag, 10. April 2012

Der Bonbonbedarf steigt ...



Und mal wieder eine Zecke, die ich der Maus zum Glück
problemlos
mit dem kleinsten Kuhfuß entfernen konnte.
Wie gut, dass es inzwischen immer mehr getreidefreie
Fleischsnacks gibt, die unsere Damen noch als Belohnung
fürs Stillhalten gerne fressen! Eigentlich hätte es schon
längst Frontline geben müssen. Aber leider reagiert das
linke Mauseauge besonders im Frühjahr sehr schnell auf
Sonnenschein, etwas Wind und wahrscheinlich auch auf
Pollenflug. Und auch bei Allegra tränt häufiger das linke
Auge. Doch lange können wir die Behandlung mit Front-
line nun nicht mehr hinauszögern, denn allein heute
sind uns 4 Zecken begegnet: Eine hatte sich bei Allegra
im Nacken festgesetzt. Bei Maus hatte sich die Zecke
kurz zuvor einen Platz unter dem Halsband gesucht,
und ein weiteres Weibchen sowie ein männchliches
Tier lauerten nicht weit voneinander entfernt auf den
Schneeglöckchen-Blattspitzen neben dem Podest am
Wiesenrand
auf uns ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

renate hat gesagt…

Liebe Silke, das mit dem Frontline lasse ich schon seit Jahren sein. Denn auch mit dem Zeug schleppten meine Katzen Zecken an, bissen sich fest und verreckten - was dicke entzündete Stellen hervorgerufen hat.

Heutzutage mach ich es so, dass die Heimkehrer gründlich untersucht werden, vor allem um die Halsgegend rundherum. Manche der Viecher erwisch noch beim Rumkrabbeln auf dem Fell, die anderen mach ich dann mit der Zeckenzange den Garaus.

Liebe Grüße
Renate

SchneiderHein hat gesagt…

@ Renate
Ohne Frontline geht jetzt nichts mehr. Eben habe ich gerade 4 Zecken direkt am Wiesenrand von den Halmen gepflückt und vorher 4 gegen 14 Uhr fast an den gleichen Stellen. Und Maus kam vor ein paar Tagen morgens mit 3 Zecken ins Bett, die noch im Fell krabbelten, wobei eine gleich auf mich zusteuerte. Jetzt geht es gut los ;-)
Aber der Oberhammer passierte gestern: Wolfgang & Allegra haben zahlreiche Schmusezeiten. Und ich übernehme die Tagschicht auf dem Küchentisch. Aber eine Zecke muss uns trotzdem entgangen sein. Die hatte sich bereits total vollgesogen, fallen lassen und sich in die Kuscheldecke auf dem Bett verzogen. Nicht auszudenken, wenn die irgendwo im Haus Eier gelegt hätte! Denn beim Zeckennest vor dem Haus hatte auch die 3-malige chemische Behandlung noch nicht alle Larven abgetötet. Und selbst diese winzigen Dinger können schon Borrelien in sich tragen und gehen auch an Menschen. Das ist leider nämlich totaler Quatsch, dass die menschliche Haut zu dick für Zeckenlarven ist.
Beide Damen gehen zu ganz unterschiedlichen Zeiten rein und raus. Das ist utopisch beide ständig zu kontrollieren. Ich bin ja schon froh, dass ich Maus 3 bis 4x am Tag das Auge feucht auswischen darf.
Frontline ist sicherlich kein idealer Schutz, und gefährdet uns sogar mehr, da die Damen die Tiere ins Haus bringen, und sie dann beim Kuscheln zu uns übersiedeln. Aber das Zeug hilft etwas das Zeckenproblem im Garten einzudämmen. Denn Zeckenlarven und Nymphen würden wir auch beim intensiven Durchkraulen bei Maus und Allegra nicht entdecken können ...
Außerdem vertraue ich in Bezug auf Zeckenforschung kaum mehr einer Aussage. Warum sollten ausgerechnet Katzen nicht an Borreliose erkranken - die äußert ich vielleicht nur anders als beim Hund!? Oder die Katzenforschung in Bezug auf Zeckenstiche und daraus resultierenden Krankheiten steckt noch mehr in den Kinderschuhen ...