Samstag, 24. März 2012

Was haben wir Katz' da angetan ...


Heute um 9 Uhr lag ihr Wasserverbrauch in 24 Stunden bei 470ccm.
Wegen der hohen Trinkmenge von gestern mit 510ccm und noch
dazu dem 'Heidelbeerwasser' aus der Glasvase musste Allegra 6x an
einem Tag das Katzenklo aufsuchen. Erstaunlich war allerdings, dass
sie zumindest 3x anschließend verscharrte, während es bei unserer
Madame sonst üblich ist, dass sie ihr Klo nahezu unbeachtet verlässt.
Manchmal wird dann allerdings außerhalb des Katzenklos noch etwas
gescharrt. Aber oft kommt es aber auch vor, dass sie vom Klo fast
flüchtet. Inzwischen hat sie 5 Katzenklos an 4 verschiedenen Orten
im Haus und zeigt überall das gleiche Verhalten. Und auch im Garten
geschieht es eher im 'Vorbeigehen'. Doch diese eigentlich katzen-
untypische Angewohnheit zeigte sie schon lange vor dem Diabetes-
Befund. Wahrscheinlich ist dies auch der Grund, warum Maus seit-
dem sie Freigänger ist, lieber das große Katzenklo im Garten benutzt.
Und mich deswegen auch gern mal um 3 Uhr nachts wachschmust ...

Aber trotzdem geht es Allegra heute erstaunlich gut: Wolfgang
wurde heute früh im Bett energisch angemaunzt, damit er zur
Seite rückt, und Katz' neben ihm im Bett ihren Platz einnehmen
konnte. Und wenig später wurde ich aufgefordert sie zu einem
ausgiebigen Spaziergang in den Garten zu begleiten:

Erst einmal schnuppern, wer sich da ans Haus getraut hat!

Und nun?

Die aktuelle Graslage auf der Betonfläche testen!

Ob es an der Grenze auch frisches Gras gibt?

Will ich wirklich einen mit Mulch verschmutzten Weg betreten?

Ganz schön mühsam sich hier nicht die Pfoten zu beschmutzen!

Und all' die fremden Gerüche!

Und hier auch!

Den Weg feg' mal! Hier ist ja Dschungel - ich bin
doch ein Star hol' mich hier raus ...

Keine Sorge, so weit kommt es mit Madame dann doch nicht!
Aber 1m tief im Dickicht des Weges zum Beet der 'vergessen
Gemüse', war ihr Gartenspaziergang entlang der Ostgrenze
beendet. Denn Katz' bevorzugt tatsächlich nur gefegte Wege
und durchstreift nur selten die Beete. Es sei denn dort gibt
es frisches Gras oder ungesunde Seggenspitzen wie
auf dem
Hochbecken am Teich
...

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

kleine-creative-Welt hat gesagt…

Hallo liebe Silke,
ich freu mich immer,wenn ich deine ganzen Posts lese - ihr seid so zärtliche umsorgende Katzeneltern -

sei lieb gegrüßt - Ruth

Talarion hat gesagt…

Es freut mich auch dass es der Kleinen aktuell besser geht. Sie ist auf jedenfall sehr aktiv im Garten. Ist sicherlich sehr spannend ! Schönen Restsonntag wünsche ich noch !

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ruth
Na ja, da kenne ich auch noch andere Meinungen, die zumindest auf dem Standpunkt stehen, dass wir es anders angehen müssten. Aber hier alles total ausführlich festzuhalten erfordert dann doch zu viel Zeit. Die verbringen wir lieber mit Bauchkraulen ;-)
Aber als Anhaltspunkt, wie und wodurch sich das Befinden der beiden Damen eventuell verändert ist der Blog schon ganz hilfreich. Bzw. auch um festzustellen wann wir auf dem Holzweg waren.
Obwohl wohl kaum etwas von unseren Beobachtungen auf andere Katzen übertragbar ist. Ihr Befinden hängt doch extrem mit den Lebensumständen zusammen. Und die waren bei Herrn Katze schon sehr ungewöhnlich. Und mit unseren grauen Damen arbeiten wir ja hart daran kein regelmäßiges Leben aufkommen zu lassen ;-)
Aber wenn unseren Damen ihr Leben mit uns mißfallen würde, könnten sie sich ja jederzeit in der Nachbarschaft einquartieren. Schließlich ist die Gartentür fast jeden Tag mindestens 14 Stunden geöffnet ...

@ Talarion
An der Wassermenge müssen wir noch arbeiten. Sie braucht wohl leider wirklich mehr Insulin, aber das gehen wir lieber gemächlich an, um ihre Unternehmungslust nicht zu arg wegzuspritzen ...
Was auf den Bildern nicht rüber kommt: Sie war recht verunsichert im Garten. Entweder hatte Maus noch nicht alles vor ihr durchmarkiert oder da war ein dominater Kater vorher unterwegs. Es gibt Tage, da geht sie selbstsicherer durch den Garten. Mag aber auch sein, dass das schon mit der eintretenden Insulinwirkung zusammenhing. Bald danach der Spritze zieht sie es vor sich hinzulegen.