Dienstag, 7. September 2010

Ach Kater!



Als ich heute gegen Mittag ankam, lag er wieder an der Schiebetür
an seinen Näpfen und freute sich über eine Portion normales Katzen-
futter, das ich seit Bekanntwerden seiner Diabetes aussortiert hatte.
Inzwischen hängt er mit seinem Mäulchen so sehr im Napf, dass er
ein richtiges Schlabbermaul hat. Aber da er es anschließend genauso
in seine Wasserschale taucht, wird es auch bald wieder sauber.
Vorbei die Zeiten, wo Wassernapf und Futterschälchen getrennt
stehen mussten. Seit seiner Diabetes-Erkrankung können sie nun
nicht dicht genug beeinanderstehen!

Und dann traute ich wenig später meinen Augen nicht: Die Tür zum
Wintergarten bleibt offen, wenn ich bei ihm im Garten bin. Wenig
später erhob sich das Katertier von seiner durchfeuchteten Liege-
matte mit integriertem Futterplatz und wanderte schnurstracks und
relativ aufrecht aus dem Wintergarten über den Rasen zu seinem
Katzenklo zwischen den Blumenkübeln.

War das wirklich der Kater, von dem ich eben der Tierärztin
am Telefon berichtet hatte, dass ich bis jetzt keine Wirkung des
Antibiotikums bemerken konnte? Und der immer wackeliger auf
den Beinen wird, aber wohl trotzdem noch nicht aufgeben mag
und immer noch mäßig frisst.

Er verschwand im Beet. Und wenig später konnte ich ihn weiter
hinten unter den Sträuchern beobachten, wie er interessiert nach-
schaute,
was sich so in Nachbars Garten tat. Bald darauf lag er
wieder an einer an deren Stelle. Ich hörte sogar ein Spitzmäuschen
pipsen, aber dem hatte er wohl nicht nachgestellt.


Jedenfalls erschien er irgendwann wieder auf dem Rasen.

Und sein Hinterteil war für die letzte Katerwäsche am
Sonntagabend für seine Umstände erstaunlich gut gepflegt.

Er hielt sich noch einige Zeit auf dem Rasen auf, bekam
dort sein Roastbeef im Liegen serviert. Und zwischendurch
sah man ihm an, dass diese Liegewiese mit integriertem
Katzenklo für ihn wesentlich bequemer und trockener war.


Doch dann wollte er zurück in den Wintergarten.
Allerdings nicht ohne eine weitere Katzenwäsche!


Und da ihn wohl schon wieder seine Blase quälte, blieb sein
Hinterteil noch einige Zeit vor der Matte. Später stellten wir
fest, dass sich in der Rinne der Schiebetür Urin gesammelt
hatte. Und das war nicht das erste Mal!


Etwas fressen und noch etwas Fleischsaft schlabbern. Danach
war er dann aber doch so erschöpft vom Spaziergang und der
Körperpflege, dass er an seinen Näpfen liegen blieb. Ganz
ungewöhnlich war, dass er sich zum Schlafen mit der Vorder-
pfote am Wassernapf festhielt.


Schon bald war es ihm auf der Matte wahrscheinlich wieder
zu feucht und es gab wohl noch etwas mehr Flüssigkeit, die
er loswerden wollte. Zuerst setzte er sich sogar aufrecht ins
Wintergarten-Klo, sackte dann aber dort wieder zusammen.
Im Liegen scheint es für ihn weniger beschwerlich zu sein.

Danach zog er es vor wieder einige Zeit auf dem zum Glück
trockenen Rasen in unserer Nähe zu liegen.

Bevor er den Wintergarten betrat, benutzte er nochmals die
Schiene der Schiebetür als Katzenklo. Anscheinend hat er
festgestellt, dass das eine für ihn angenehmere Art ist seinen
tröpfelnden Urin loszuwerden.


Fast ohne Anstrengung sprang er auf die Gartenliege, putzte
sich gründlich und kuschelte sich ein. Gegen das Biberbett-
laken im Rücken hatte er nichts einzuwenden.

So verging der Tag mit Schlafen, Dösen, Feuchtfutter-Portionen
und Roastbeef-Snacks, einigen kurzen Spaziergängen und reichlich
feuchten Stellen auf den Liegeflächen.

Abends wurde es merklich kühler, aber klein Katze schien die
Nacht zu locken. Kurz vor 20 Uhr erhob er sich von der Liege
und legte sich nochmals auf den Rasen. Und während ich sein
Wannenbad im Wintergarten vorbereitete, spazierte noch
etwas durch die Beete. Aber anscheinend war wieder ein Klo-
besuch erforderlich, denn danach kam er geradewegs aus dem
Beet zur Treppe, um ins Haus zu gehen. Dort wurde er nun
von meiner Mutter abgefangen, denn er sollte heute mal wieder
sauber in sein Bett! Wesentlich kraftvoller als am Sonntag ver-
suchte er über meinen Rücken zu flüchten, um dem Wasser am
Hinterteil zu entkommen. Aber für einen kurzen Moment schafften
wir es doch die Hinterläufe und den Katerpo inklusive Schwanz
ins Wasser zu tauchen. Und dann ging es ganz schnell wieder zum
Trockenlegen und Kuscheln ins Handtuch. Wird das nun alle paar
Tage ein Abendritual, bevor der Kater in sein Kellerbett darf?
Glücklicherweise haben wir im Wintergarten noch den Kamin,
mit dem wir den Raum zumindest in der Überganzszeit noch etwas
beheizen könnten. Denn mit der kleinen Wäschewanne auf dem
Gartentisch lässt sich so eine Teilwäsche inzwischen recht gut
bewerkstelligen. Das soll jetzt jedoch nicht heißen, dass dies ein
Dauerzustand bleiben soll. Spätestens im Spätherbst wäre es für
Herrn Katze bestimmt sehr unangenehm.

Obwohl in der Nachbarschaft - 5 Häuser weiter, eine Katzen-
dame wohnt, die nach einem Unfall, bei der sie ihren Schwanz
verlor, selbst mit fellfreiem Hinterteil im Winter zu uns in den
Garten kam. Auch sie tröpfelt wohl seit der OP/Unfall permanent
und scheint sich mit diesem Zustand erstaunlich gut arrangiert
zu haben. Jedenfalls ist sie kaum im Haus zu halten. Macht aber
immer noch einen sehr aufgeweckten Eindruck. Nur ist sie um
einiges jünger als unser grauer Herr ...

Nach der Trocknungzeit auf dem Arm kam die inzwischen obli-
gatorische Nachtwanderung durch den Garten, bei der Herr Katze
nun anscheinend den Blick von oben in die Beete genießt. Als er
unruhiger wurde, ging es in den Keller auf die saubere Matte zu
seiner Wärmflasche. Inzwischen scheint er wieder etwas wärmere
Orte zu bevorzugen. Jedenfalls konnten wir in letzter Zeit kaum
noch beobachten, dass er sich auf die kalten Fliesen legt. Dort
angekommen, wurde zuerst der Durst gestillt und dann der Hunger.
Und während ich ihm etwas frische Pute garte, war sein Liege-
platz schon wieder feucht. Steter Tropfen leert die Blase ...
Inzwischen hat meine Mutter festgestellt, dass die feuchten Stellen
auf der Matte von der Küchenrolle zwar aufgesogen werden, aber
das Hinterteil trotzdem feucht bleibt. Daher schieben wir ihm
nun zusätzlich Waschlappen unter das Hinterteil auf die feuchte
Stelle, die den Bereich schneller trocken legen. Wenn er nun
selbst noch mehr nachputzt, dann wird sein Fell auch weniger
durch den Urin in Mitleidenschaft gezogen. Und inzwischen
konnten wir auch schon häufiger beobachten, dass er sich auf
der Seite liegend mit den Hinterläufen abstößt, um sich mit
wenig Aufwand von einer feuchten Stelle zu entfernen.

Auf jeden Fall nehme ich nach diesen Beobachtungen mit dem
Hinterteil auf dem Rasen oder auf den Steinen, wo er im Liegen
uriniert, der Rinne vor dem Wintergarten und dem Abstoßen auf
der Liegematte meine Behauptung zurück, dass er an Altersdemenz
leidet. Wenn er nicht zu schwach ist, versucht er sich ständig
sauber zu halten und möglichst oft alle ihm als Katzenklo zur
Verfügung stehenden Orte aufzusuchen. Inzwischen vermute ich
eher, dass ihn das Schmerzmittel, das wir ihm leider auf Anraten
seiner Tierärztinnen seit Ende März viel zu oft gegeben haben,
ihn gerade in letzter Zeit 'zugedröhnt' hat. Und aller Wahrschein-
lichkeit nach auch noch seine Nieren zusätzlich belastet hat ...

Heute machte er jedenfalls einen wesentlich besseren Eindruck
als am Sonntag. War das nun nur ein kurzes Aufblühen? Oder ist
er durch das Antibiotikum nun doch auf dem Wege der Besserung,
so dass es Sinn macht über die Beseitigung seines 'Engpasses' nach-
zudenken? Je nachdem, wie es ihm morgen und am Donnerstag
geht, werde ich ihm vielleicht nochmals das Antibiotikum
besorgen oder ihn seiner Tierärztin vorstellen.

Fotos: S.Schneider



Kommentare:

Petra hat gesagt…

Auf den Bildern macht er wieder einen viel besseren Eindruck...das freut mich sehr und ich hoffe das wird noch besser werden...

Kleine-creative-Welt hat gesagt…

Liebe Silke,
gern lese ich von einem Fortschritt, den wir uns alle wünschen und erhoffen - ich mag deine liebevolle Art - er ist doch so ein lieber Kerl - ich denk an euch - wie immer - und hoffe auf bessere Zeiten -
lg. Ruth

Herz-und-Leben hat gesagt…

Liebe Silke,
das ist wirklich erstaunlich!
Und da kann man mal sehen, wieviel Leben in so einem Tierchen steckt!
Medikamente mit betäubendem Effekt können viel ausmachen, das wissen wir ja auch vom Menschen.

Wie alt ist das Katerchen eigentlich. Ich weiß nicht, ob Du es schon mal erwähnt hast ...

Was diese Feuchtigkeit betrifft - es gibt doch spezielle Windel-Einlagen, z.B. einfache gerade Baby-Flockenwindeln, die Urin aufsagen, denn andere Einlagen sind ja für andere Flüssigkeiten gemacht. Und saugen nicht immer alles so auf, wie es wünschenswert wäre.

Ich wünsche weiterhin alles Liebe und denke auch oft an euch
Sara

Die LuLs und Danny hat gesagt…

Katerchen ist wirklich erstaunlich. Ich finde auch, er wirkt viel stabiler. Ich hoffe nicht, dass es nur ein Aufbäumen ist, sondern auf dem Weg der Besserung. Bin gespannt, was Donnerstag der TA sagt.
Ich denke an Euch. Liebe Knuddels
Danny mit Lucy

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Alle
Und nun sitzen Herr Katze & meine Mutter im Wintergarten und genießen das Leben soweit es unter diesen Umständen machbar ist. Fressen mag er jedenfalls noch und die abwechselungsreiche Kost aus Nierendiät und anderen Katzenfuttersorten scheint im zu gefallen. Trotz geöffneter Tür wollte er noch nicht in die Beete. Aber heute ist es ja auch windiger - vielleicht macht er dann erst gegen Abend einen Spaziergang. Oder vielleicht, wenn er allein im Wintergarten ist. Denn Gesellschaft scheint ihm wieder wichtiger zu sein.
Auf jeden Fall kommt noch unheimlich viel Flüssigkeit aus dem Katertier. Und inzwischen hat er wohl festgestellt, dass auch der Schafwollteppich gut aufsaugen kann. Aber den haben wir ja schon vor Wochen für ihn ausgemustert und angeboten. Nun freuen wir uns, dass er endlich die Angebote annimmt. Und wenn der Textilerfrischer irgendwann nicht mehr ausreicht, dann werden wir sicherlich noch genug andere Textilien zum Ausmustern für Herrn Katze finden!

Anonym hat gesagt…

Das freut mich aber wirklich auch, Silke!
Du schreibst, dass er am liebsten in Gesellschaft ist. Für eine Katze, die sterben mag, wäre das äusserst ungewöhnlich, diese ziehen sich ja in der Regel eher zurück.
Auch dass er immer noch so viel Freude an den Leckerlis hat ist ein ganz gutes Zeichen.
Viel Glück weiterhin
graugrün

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Petra
Ich denke mir, es wird beim Auf & Ab bleiben und auch das Wetter spielt dabei bestimmt eine nicht unwesentliche Rolle. Aber noch hoffen wir, dass sich für seine Gesundheitsprobleme in naher Zukunft noch eine handhabbare Lösung findet!

@ Ruth
Und ich denke oft an Dich und Rei. Ob Ihr doch irgendwann den Grund für ihr Verhalten findet? Ich denke mir, da spielen auch ganz unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Aber ich wünsche Euch, dass Ihr mit Ruhe und etwas mehr Gelassenheit einer passabelen Lösung etwas näher kommt!

@ Sara
Im Nachhinein ärgere ich mich auch extrem über mich, wie blauäugig ich den Tierärztinnen vertraut habe, dass der Kater Schmerzen hat. Gut, bei der Maulentzündung schon, aber danach war das Schmerzmittel wahrscheinlich nur ein paar Tage erforderlich, als er die blutige Stelle am Penis hatte.
Wahrscheinlich wäre er uns am 21. August jämmerlich eingegangen, wenn wir ihm dann auch noch 2 bis 3x täglich das stärkere Schmerzmittel verabreicht hätten, was die Tierärztin empfohlen hatte. Eigentlich komisch, dass meine Mutter bei dem Ruhigstellugsmittel für meine Großmutter immer eine tagesaktuelle Feindosierung versucht, und wir beim Kater mit dem Schmerzmittel so gedankenlos waren ... Aber immer und überall im Leben alles hinterfragen? Obwohl gerade bei ihm wäre esso wichtig gewesen, denn schließlich kann er sich ja kaum dagegen wehren! Meine Großmutter konnte ja zumindest bei einer angeblich richtigen Dosierung nach Anweisung des Hausarztes noch sagen, dass sie ihre Beine nicht mehr spürt ...

Herr Katze ist seit Ende Mai 16 Jahre alt. Mit seiner Struvit-Vorgeschichte und seiner Vorliebe für Trockenfutter seit Katzenkindertagen eigentlich schon ein stolzes Alter. Denn was Trockenfutter im Katzenkörper anrichten kann, wird ja ab und an am Rande in manchen Artikeln erwähnt.
Darum bin ich auch etwas erstaunt, dass Du und Deine Mutter nach dem Tierarztbesuch nun damit einverstanden seid, dass die Katze mit nur einem Light-Trockenfutter auf Diät gesetzt weren soll. Gerade dann wäre doch abwechselungsreiche Mischkost eigentlich viel besser. Außerdem hat doch Trockenfutter einen wesentlich höheren Fettgehalt als Feuchtfutter.
Aber das ist ein ziemlich kompliziertes Thema, dass ja auch viele Menschen nicht in den Griff bekommen. Nur aus heutiger Sicht würde ich persönlich nicht mehr versuchen nur mit einem Pülverchen, das ich über den Tag verteilt einnehme mehrere Wochen abzunehmen. Daher würde ich das meinem Tier auch nicht mehr zumuten. Auch wenn es sicherlich arbeitsintensiver und bestimmt auch teuer ist auf anderen Wegen die Katze allmählich schlanker zu bekommen! Und auch hier spielt bekanntlich Bewegung eine große Rolle ...

Von Dialyse für Katzen inkl. Nierentransplantation habe ich schon gelesen. Aber man muss all' diese Möglichkeiten auch im Zusammenhang mit dem Leben der Katzenpersönlichkeit sehen. Vieles wäre machbar, aber was haben wir von einem Kater, bei dem dann irgendetwas wieder besser funktioniert, aber zwischendurch die Katzenseele auf der Strecke blieb?
Inzwischen haben wir festgestellt, dass Handtücher wohl besser seinen Urin aufsaugen können als papiertücher und er dann länger trocken bleibt. Also werden wir den Aufbau seiner Liegematten dementsprechend ändern und ihm ab und an ein frisches Handtuch unterjubeln. Auch eine Art das Haus im Laufe der Zeit zu entrümpeln ;-)

@ Danny
Ganz ehrlich, auf den Fotos kann ich weniger eine Veränderung sehen, aber eben in seinem Verhalten.
Unheimlich glücklich macht uns im Moment, dass er wieder etwas besser gehen kann. Wahrscheinlich war das gar keine durch Diabetes hervorgerufene Neuropathie, die ihm in den Hinterläufen so zu schaffen machte, sondern die Nierenbelastung hat sich auf sein Nervensystem ausgewirkt.
Aber bei all' den Möglichkeiten welche krankheit nun was bei ihm bewirkt, wird es bestimmt schwierig die richtige Lösung für ihn zu finden ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Liebe Silke,
leider ist man hinterher oft klüger. Das geht uns wohl allen immer wieder so. Sicher auch den Tierärzten, die ja meist nur das Beste wollen.
Tja, das mit dem Hinterfragen - aber in einer Welt, wo alles immer komplexer und komplizierter wird, um darin gut zu überleben, ist es wohl oft notwendig, wenn auch anstrengend.
Von daher bin ich z.B. viel lieber mein eigener Arzt, soweit das möglich ist (denn es gibt Gebiete die unsereins nicht beherrscht, wie z.B. die Chirurgie ...)

Mit dem Trockenfutter ist es gewiß so eine Sache - und natürlich ist das auch keineswegs artgerecht, denn das wären Mäuse & Co. Nun kann man es ja leider nicht mehr rückgängig machen, was eine alte reine Wohnungskatze betrifft. Aber sie scheint nicht anfällig auf solche Erkrankungen zu sein und insofern wird die Umstellung aufs Trockenfutter auch nicht sonderlich schaden. Denn soweit ist sie kerngesund, was erstaunlich ist.
Allerdings ist meine Mutter, wie ich gerade festgestelt habe, nicht sehr konsequent und füttert doch schon wieder das Feuchtfutter zu ;-) Die Ärmste würde ja "böse", wenn sie nicht ihre Leckerlies bekäme ;-)
Naja, auch wenn ich mir vorstelle, besonders bei Tieren extrem konsequent sein zu können, war ich dies bei meinen Kindern auch nicht immer. Obwohl ich auch das einmal glaubte ... hinterher ist man eben immer klüger ...

Was den Fettgehalt betrifft, da habe ich mich noch nicht schlau gemacht. Eins ist aber so, zumindest bei der menschlichen Ernährung. Da werden Light-Produkte angepriesen, die keineswegs gesünder sind, eher im Gegenteil! Das Fett ist es auch nicht, was fett macht, eher eine zu große Kohlenhydratzufuhr (die der Organismus entsprechend um- undeinbaut und einseitige hochdosierte Eiweiss-Ernährung bei fehlenden Vital- und Faserstoffen aus einem gesunden Anteil an Frischkost in der täglichen Nahrung. Die Leute, die diese Light-Produkte zu sich nehmen, werden denn auch oft immer dicker statt dünner, wie man häufig beobachten kann. Statt Cola light zu trinken wäre es eben nur sinnvoll Cola ganz wegzulassen. Es sei denn, man trinkt so etwas nur sehr selten einmal. Das nur als eins von zahlreichen Beispielen.

So kann ich Dir, was dieses Futter betrifft, insoweit recht geben - Andererseits sind weder meine Mutter oder meine Schwester, noch ich in der Lage, das Tier tagtäglich so zu bewegen, wie das sinnvoll für die Katze wäre. Leider bedenkt man diese möglichen späteren Umstände oft bei Anschaffung eines Tieres kaum. Und noch einmal eine zweite Katze anzuschaffen, wäre ebensowenig sinnvoll. Dann geht dieser Kreislauf ja endlos so weiter - wieder stirbt ein Tier, wieder wird ein neues angeschafft ...
So etwas kann sich kaum jeder zeitlich wie auch finanziell oder kräftemäßig (hohes Alter) leisten. Letztendlich müßte es ganz woanders hingegeben werden, wenn derjenige - also der Halter - einmal verstirbt ...

Was die Kitty betrifft, so sieht man derzeit schon Fellringe um ihren Oberkörper, was wohl ein sichtbares Zeichen für eine Abnahme ist. Sie wird auch inzwischen munterer. Manchmal bewirken solche Kuren ja doch eine gewisse Gewichtsreduktion. Bei ihr wäre das durchaus sinnvoll, wenn eben langfristig und täglich daran gearbeitet würde - nicht nur über dieses Spezialfutter, wie Du es auch schreibst.

Ich suche immer noch nach dem Rezept von Dr. Bruker bezüglich der Katzen. Es war kein rein vegetarisches, aber ein Großteil davon. Macht natürlich wesentlich mehr Arbeit als mal eben nur eine Dose zu öffnen oder trockenes Futter hinzuschütten! Wenn ich es wiederfinde, schicke ich es mal bei Interesse.

Ach ja, Dialyse, Transplantationen ... ich persönlich bin ohnehin nicht so dafür, es käme für mich selbst nicht in Frage. Eben weil ich den Aspekt der Seele mit einbeziehe. Und von daher kann ich mir auch gut vorstellen, wie ein Tier das empfinden könnte - als auswegslose Lage, da es ja nicht so denken kann wie wir.

So, jetzt aber raus in den Garten ... und liebe Grüße
Sara

Alex aus dem Gwundergarten hat gesagt…

Hallo liebe Silke
Das Auf und Ab der Gefühle geht weiter, wie gerade gelesen hab. Weisst Du, wenn ich den kleinen Kerl so anschauen, würde ich ihn am liebsten in den Arm nehmen und knuddeln. Ich habe meiner Jazz zugeflüstert, dass wenn Dein Herr Kater dann soweit ist, sie beim Regenbogen auf ihn warten soll... damit er sich nicht alleine fühlt. Ich drück Dich und schicke Dir weiterhin viel Kraft und Zuversicht. Einfach toll, wie Du Dich um Deinen pelzigen Freund kümmerst.
Liebe Grüsse
Alex

Christina hat gesagt…

Diese gute Entwicklung vom Wochenende bis heute macht wirklich Hoffnung - ich freue mich, das Katerchen so ein starker Kämpfer ist!
Ich habe noch einen Link für dich - wenn ich auch denke, dass du von Luna bestimmt schon gelesen hast...: http://luna-cat.de/cms/include.php?path=content/content.php&contentid=54
Vielleicht gibt es dort noch hilfreiche Tipps zur Pflege und Versorgung eures tröpfelnden Katerchens, das würde mich sehr freuen!

LG Christina

Renate hat gesagt…

Schöne und gute Nachrichten! Ich freue mich mit Euch und für das graue Katerchen. Es tut gut zu lesen, dass er sich nicht quält, sondern noch Spaß am Leben hat.

Ganz liebe Grüße - Renate

FrauZwitscher hat gesagt…

Ich wünsch Euch alles Gute. Leider fehlen mir gerade die Worte, um was produktives zu schreiben :-/ im gedanken bin ich beu Euch - vor allem aber bei der süßen Fellnase

Grüße
FrauZwitscher

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Alle
Den Tierarztbesuch hatte ich ihm nun gestern doch erspart, denn es könnte sein, dass es ihm durch das Antibiotikum allmählich etwas besser geht. Also habe ich lieber morgens die Tabletten von der Tierärztin abgeholt, so dass ihn das Antibiotikum am Nachmittag anscheinend lahm legte (sonst bekommt er es morgens und abends - gestern erst am Mittag). Das Wetter tat sein übriges, denn nur selten kam die Sonne raus. So hatte er nur wenig Lust auf Garten und spielte lieber Fußabtreter im Wintergarten. Den Urintest, den ich nun ganz problemlos bei ihm im Liegen mit einem Plastikdeckel machen kann. Zeigt nich immer viel Blut im Urin an. Obwohl in der klaren, fast geruchlosen Flüssigkeit nichts zu sehen ist. Binnen weniger Stunden schafft er es im Liegen ein Handtuch komplett zu durchfeuchten. Also kommt trotz Engpass noch immer reichlich Urin aus ihm heraus.
Nachdem meine Mutter ihm vorgestern reichlich Fellverfilzungen und auch wieder Fliegeneier am Po herausgekämmt hatte, war er gestern etwas weniger begehrt. Aber eine Katerwäsche ist bei seinem immer weniger werdenden Fell für seine Haut bestimmt gut. Und die anschließende sauberere Kuschelzeit schein er auch einen moment lang zu genießen.
Abwarten und hoffen ...

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Graugrün
2 Scheiben Roastbeef gingen gestern wieder schnurrend in ihn hinein. Die extra für ihn gegarte Pute wurde jedoch abgelehnt, ebenso kommt das Medizinalfutter nicht mehr so gut an. Dann doch bitte lieber mit ungesunder Soße ;-)
Insofern ist es niedlich, dass ich seine Tierärztin gestern gefragt habe, welches Futter ich ihm bei Nieren- & Diabetes-Problemen geben soll, und er sich nun fast weigert. Auch wenn sie meinte, Katzen müssten wissen, was ihnen gut tut. Also bieten wir ihm weiterhin abwechselungsreiche Kost - manchmal auch 2 verschiedene Sorten - und er entscheidet, was sein kleiner Körper braucht ...

Etwas war er im feuchten Garten unter den Büschen verschwunden, aber das kann auch mit dem Antibiotikum zusammenhängen, da es am Mittwoch gestreckt werden musste und am Nachmittag seine volle Wirkung entfaltete. Aber im Garten bleibt er meist noch in unserer Nähe.
Nur haben wir wenig Hoffnung, dass er jemals wieder trocken wird. Und irgendwann werden es wohl durch die Behandlung seit März seine Nieren nicht mehr schaffen - die sind durch die Medikamente wohl fast zerstört ...

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Sara
Das mit dem 'eigenen Arzt' versuche ich möglichst auch, denn meist ist es besser sich auf Ursachenforschung zu begeben, als das Symptom zu bekämpfen.

Das hätte Herrn Kater bestimmt auch geholfen. Denn inzwischen bin ich mir ziemlich sicher, dass er Ende März keinen Katzenschnupfen hatte. Es wrde nie überlegt/überprüft, was zu der schweren Maulentzündung mit der fast abrasierten Zunge geführt hatte. Ich vermute, er hatte verschmutztes Teichwasser getrunken. Damals wurden nur sehr hohe Leberwerte diagnostiziert.

Ganz ehrlich, der Katze Deiner Mutter würde ich weiterhin gemischte Kost oder nur Feuchtfutter anbieten. Wenn man sich mal die Futterzusammensetzung genauer anschaut, dann lässt sich einiges erreichen, wenn man sich überwiegend Sorten mit weniger Rohfett raussucht. Auch durch die Reduzierung von Getreide im Futter würde sich bestimmt etwas am Gewicht ändern. So war es jedenfalls bei Allegra. Die immer so gern Soße mit Zucker & Getreide fraß. Wenn das Futter dann noch dazu durch etwas frisch gegartes Huhn und Pute ergänzt wird (mag Allegra leider nicht mehr), dann wäre das zwar der langsamere Weg. Aber führt wahrscheinlich dauerhaft zum besseren Erfolg. ich stehe Trockenfutter inzwischen sehr kritisch gegenüber - auch Medizinalfutter.
Tagsüber habe ich für Maus & Allegra nur Diabetic-Trockenfutter stehen und morgens und abens gibt es Feuchtfutter (da ist wirklich weniger Energie pro Gramm drin). Als ich im letzten Jahr nur noch 1x am Tag aus Bequemlichkeit und da immer so viel übrig blieb, Feuchtfutter am Abend gab, gingen sie richtig auseinander. Leider habe ich das nur aufs alter 6 den winter geschoben. Aber ich plädiere ja sowieso für kleinere Portionen über den Tag verteilt - wird beim Menschen ja auch empfohlen ...
Allegra braucht kleine Snacks (keine Leckerlis), für sie wäre es unerträglich, wenn sie nur 2 Mahlzeiten am Tag bekäme. Und auch bei Maus verhält es sich ähnlich. Sie frißt eigentlich nie ihre Näpfe leer. Das sie inzwischen so eine Kompaktkatze ist, hat wohl leider andere Gründe - da steht im Oktober mal ein Gesundheitscheck an, eh' bei ihr auch etwas verschleppt wird!

Vegetarisch oder vegan eine Katze zu ernähren erachte ich nachdem, was ich bisher gelesen habe, als verkehrt. Allegra liebt Gras - bei ihr steht esauf dem täglichen Speiseplan und nur ein Teil wird mit Fell wieder ausgespuckt. Klein Katze frisst Blauschwingel, und Maus knabbert wohl recht wenig oder zumindest nicht in unserer Gegenwart. Bei Diabetes habe ich häufiger etwas von grünen Bohnen gelesen, die Thunfisch beigemengt werden sollen. Leider brauche ich für Allegra solche Kost nicht weiter zu verfolgen, denn auch selbstgemachte Joghurt-Sauce lehnt sie ab. Die ist eine echte Industrie-Katze. Und klein Katze verliert schnell die Lust an frischer Kost. Lediglich Maus ist neuem gegenüber aufgeschlossener.

Ja, zur Anschaffung eines Tieres und der lebenslangen Verantwortung, die man damit übernimmt, wollte ich auch schon länger einen Post machen, aber nun steht Herr Katze hier im Vordergrund. Und selbst die Bilder von Maus & Allegra, die nebenbei auch weiterhin entstehen, bleiben noch länger unveröffentlicht. Aber ich habe ja ohnehin eine andere Einstellung zu Bloginhalten und der Veröffentlichung von Blogthemen ;-)

Was man bei Nierenerkrankungen von Katzen alles machen kann, da habe ich noch eine sehr informative Seite gefunden, zu der ich gerade noch einen Post vorbereite. Aber für mich steht immer die Katzenseele im Vordergrund. Daher bin ich auch gegen Insulin bei Klein Katze, während wir Allegra damit bis zu einem gewissen grade jeden Tag quälen. Was medizinisch möglich ist, ist eben nicht immer gut für das Tier. Denn sowohl bei Blasenentzündung, Diabetes und chronischer Niereninsuffienz (das hat sich nun ja alles in seinem kleinen körper versammelt - wahrscheinlich auch noch Bluthochdruck)steht Stress als auslösender Faktor auf der Liste. Und von daher überlege ich mir sehr genau, wann ein Tierarztbesuch mit klein Katze sinnvoll ist und welche Behandlung man ihm dann zumuten kann.

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Alex
Schön, dass im Katzenhimmel Jazz auf ihn wartet. Aber ich behaupte ja, dass es dort kein frisches Roastbeef gibt und deswegen will er noch etwas hierbleiben ;-)

Ja, das auf und Ab zermürbt. Aber nachdem ich mich nun noch eine schöne Seite zum Thema Nierenerkrankungen gefunden habe und mich vorgestern dort etwas eingelesen habe, geht es mir trotzdem besser. Jetzt lässt sich eher abschätzen wann was passieren kann. Wie wir dann allerdings damit umgehen ...?

Auf jeden Fall ist es mit dem Keller mit blauem Licht, dem Wintergarten mit teilweise geöffneter Tür und der Katerwäsche eine Lösung, die zur Zeit handhabbar ist. Wenn es kälter wird oder sich sein Zustand verschlechtert müssen wir weiter improvisieren ...

Inzwischen lässt er sich wieder streicheln und knuddeln. Schade, dass ich darauf fast 15 Jahre warten musste. Ich glaube, seitdem ich ihn zum Kastrieren brachte, hatte er Angst vor mir. Und seitdem er bei einem anderen Tierarzt wegen seiner Struvitsteine & Blasenentzündung in Behandlung war, brauchte nur mein auto auf den Hof zu fahren und ich sah den ganzen Tag nur etwas graues an mir vorbeihuschen ...

@ Christina
Mit dem Tröpfeln müssen wir uns wohl abfinden. Denn ich vermute nicht, dass wenn die Blasenentzündung abklingt, er wieder gezielter Urin absetzen kann. Ob das nun ein Oxalatstein ist (Struvitsteine scheinen es nicht zu sein), der die Harnröhre ziemlich weit vorne verengt? Von Ultraschall bzw. Röntgen wurde bis jetzt abgesehen, das ich so ein Stein ja nicht von alleine auflöst. Und eine OP wegen des Narkoserisikos keinen Sinn macht. Aber das kennt Ihr ja von Miri ...

Nun müssen wir eben bei ihm genauso wie bei meiner Großmutter immer wieder improvisieren, um mit der veränderten Situation umzugehen. Aber erstes Ziel ist es nun, dass endlich die Blasenentzündung verschwindet. Nur meidet er oft die heilsame Wärme. Und ihn zu zwingen, heißt ihn unter Stress zu setzen, der wieder die Blasenentzündung, Diabetes und Nierenprobleme fördert ...
Wenn er doch jetzt mit uns sprechen könnte!

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Renate
Spass am Leben... Wenn wohl wenig. Denn das Antibiotikum hat ihn am Nachmittag ganz schön lahm gelegt.aber wenn er es jetzt 10 Tage mogens und abend gegen 8 Uhr bekommt, dann hat er vielleicht noch ein paar schöne Nachmittage im Garten - wenn das Wetter mitspielt. Anscheinend werden Katzen mit zunehmendem Alter dann auch genügsamer ;-)

@ FrauZwitscher
Schöner Blog, den ich hinter dem Namen FrauZwitscher entdeckt und gleich verlinkt habe :-)
Nur leider fehlt mir im Moment die Zeit dort genauer zu stöbern - in die Tiefe zu gehen. Aber was bei uns auf der Sidebar steht, wird auch irgendwann mal in ruhigeren Momenten besucht ...

Renate hat gesagt…

Liebe Freitags-Grüße ans Katerchen und an Euch.

Ich wünsche euch allen ein schönes, ruhiges Wochenende.

Renate

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Alle
Ist schon absurd: Da waren wir so unglücklich, dass der Kater tröpfelt und seine Liegeplätze durchfeuchtet, und nun freuen wir uns, dass meine Mutter sein total nasses Nachtlager sogar schon in der Nacht wechseln muss! Bedeutet es doch vielleicht, dass jetzt mehr Flüssigkeit den Weg aus seiner übervollen Blase am Engpass vorbei findet. Im Schlimmsten Fall kann es jedoch auch bedeuten, dass er durch Diabetes und Nierenprobleme nun noch mehr trinken muss und noch mehr durch den verengten Kanal hinausdrückt. Dafür müssten wir jetzt wohl wie bei Allegra die Trinkmenge erfassen. Nur ist das bei einem Gartenspaziergänger recht schwierig ...

Jedenfalls hat er heute schon ein paar kurze Spaziergänge unternommen, mag allerdings sein Medizinalfutter überhaupt nicht, so dass es jetzt lieber etwas unvernünftiges gibt, bevor er nur noch Fleischsaft schlabbert ...

Petra hat gesagt…

Ich denke es gibt wieder Roastbeef ;-)

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Petra
Auch Roastbeef mag er nicht alle Tage! Von den herrlichen 5 Scheiben, die ich gestern kaufte, bekam er etwas mehr als zwei, Maus war mit etwas mehr als einer Scheibe glücklich, auch Allegra mochte gestern Abend sogar ein paar Stückchen und ich bekam die Ränder :-)

Anonym hat gesagt…

Heute musste ich schon viel an Dich denken, Silke, denn auch ich war mit einem meiner Kater beim TA, konnte er doch gestern und heute nicht recht pieseln. Auch er hat ja bekanntermassen Struvit-Probleme und lässt einfach nicht von dem für ihn so ungesunden Trockenfutter ab. Er ist ein Siam-Kater und hat einen sehr, sehr eigenwilligen Kopf, bekommt er nicht, was er will wird er so melancholisch, dass man ihm früher oder später seinen Willen lässt.
Wie geht es in Eurer Firma? Du hast geschrieben, dass Du auch dort so dringend gebraucht wirst. Ich hoffe, Ihr findet noch Möglichkeiten, alles im Griff zu haben.
Auf alle Fälle kann ich so gut nachempfinden wie schön es ist, dass Du nun noch ein bisschen was von Deinem Kater hast, wo er Dich früher so gemieden hat. Schön, aber mit einem großen Wermutstropfen...
Herzliche Grüße
graugrün

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Graugrün
Und, was hat der Tierarzt empfohlen? Bei unserem Kater sind es dieses Mal ja wohl keine Struvitsteine, die ihm zu schaffen machen.

Angeblich spielen psychische Probleme bei Blasenentzündungen auch eine Rolle. Schüßler-Salze können dabei angeblich auch dabei zusätzlich hilfreich sein: Bei Harngries Nr. 2, 3 und 9 ev. als Joker Nr. 12. Für Katzen bis 4 Kilo 2-5 Tabletten pro Tag und bis 10 Kilo 3-8 Tabletten. Die Daten stammen aus dem Buch Schüßler-Salze für meine Katze, das ich auf der Sidebar verlinkt habe ...

Unser Kater bekam damals neben Antibiotika eine harnansäuernde Paste (Uropet) und Medizinal-Trockenfutter. Damit hatte er es 2x recht gut überstanden. Feuchtfutter wollte er auch nicht so gern. Nach ein paar Monaten sind wir dann auf vorbeugende Urinary-Trockenfutter von Kattovit, Sanabelle und Integra usw. umgestiegen. Leider verweigerte er die Feuchtfuttervarinaten der Firmen.
Ich hoffe, Ihr bekommt das Problem in den Griff!
Aber wer sogar Katzenkinder mit Infusionen versorgen kann, der sollte auch mit einem eigenwilligen Kater und seinen Struvitsteinen fertig werden ;-)
Zusätzlich steht in meinem Büchlein noch der Tipp Vitamin C - Starfit Vit C fit, dass die Abwehrkräfte stärken soll.

Bei der Firma müssen wir nun im schlimmsten Fall Mahngebühren zahlen, da die Umsatzsteuer nicht rechtzeitig beim Finanzamt ist. Aber daran ist nicht nur der Kater schuld. Im Moment gestaltet sich unser Leben halt als steiniger Weg. Bei dem anderen Part, der Wolfgang jetzt nur noch arbeiten und kaum schlafen lässt, kann ich ihm zur Zeit eh' noch nicht so gut helfen. Aber irgendwie wird es sich hoffentlich schon finden. Und ich denke mir, dass ich nun nach dem Schock von vorletzter Woche Mittwoch, als ich mit dem Katertier bei der neuen Tierärztin war, nun auch schon besser mit dem Thema umgehen kann. Mir ist es jedenfalls lieber vom Schlimmsten Fall auszugehen und trotzdem auf kleine Wunder zu hoffen, als total ahnungslos von schwierigen Situationen überrascht zu werden. Jetzt genieße ich halt jeden ruhigen Augenblick mit ihm, den wir noch zusammen haben. Und bei meiner Mutter scheint das ähnlich zu sein!