Montag, 2. August 2010

Jetzt brauche ich Schlaf



Warum sich das Katertier allerdings diesen Platz auf den
leicht feuchten Steinen oder ein nasses Rasenstück aussucht?

Jedenfalls hat er auf dem Weg zum Tierarzt eine Urinprobe
ohne Blut zur Verfügung gestellt, und auf dem Untersuchungstisch
dann auch noch eine passable Kotprobe abgeliefert. Allerdings
erübrigte sich bei genauerer Betrachtung meine Frage, ob er
eventuell durch Würmer Probleme mit Durchfall hat. Seitdem
Ende März seine Maulentzündung ihm das Fressen verleidete,
dann durch die Langzeit-Cortisonspritze Diabetes zum Problem
wurde, und ihn nun auch noch zusätzlich seine Harnwege
schmerzen, hat er zwar Frontline gegen Zecken & Flohbefall
bekommen, aber eine Wurmkur blieb zwischen all' den Medi-
kamenten auf der Strecke. Also gab es sogleich eine Spot-on
Wurmkur in den Nacken, so dass wir nach 48 Stunden endlich sein
Fell reinigen können ohne die Wirkung des Mittels zu mindern.
Und dann haben wir jetzt noch zusätzlich ein Spot-on Präparat,
das ihn vor den Fliegen und eventuellen Maden schützen soll.
Denn gerade alte und geschwächte Tiere sind dafür beliebte
Opfer. Noch ein Blick auf die Wunde an der versteckten Spitze,
die zwar noch nicht abheilt, aber auch nicht mehr so besorgnis-
erregend aussieht. Dann gab es zum zweiten Mal das Antibiotikum
und danach war das Katertier der Meinung, dass es jetzt Zeit für
die Transportbox war.

Wieder Zuhause angekommen stand ihm schon wieder der Sinn
nach Futter. Und die Fleischtheke hatte zum Glück ganz frischen
Putenaufschnitt. Da kam Herr Katze in kurzen Abständen 3x um sich
je 2 Scheiben in kleinen Stücken ins Mäulchen fliegen zu lassen.

Fressen, trinken, einige kurze Spaziergänge durch den Garten, ein
paar Abstecher unter die Büsche, an verschiedenen Stellen im Garten
dösen und etwas schlafen. Das war sein Nachmittagsprogramm.

Und wenn er die Nacht nun lieber wieder im Haus schlafen möchte:
Das Mobiliar ist ohnehin alt, der Teppich auch, und seine Lieblings-
plätze im Wohnzimmer mit Gartenblick haben wir sicherheits-
halber mit Decken geschützt. Nun liegt es an ihm ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Herz-und-Leben hat gesagt…

Vielleicht ist es ihm zu warm? Hat er Temperatur (wegen der feuchten Steine, die sicher auch kühl sind)??

Ansonsten ... wie bei einem ganz alten Menschen ... da kommt dann auch eins zum anderen, wenn das Rad erst einmal angefangen hat ... und oft kriegen es andere - fremde Leute auch nicht mit, was da so abläuft. Denn so alte kranke Leute gehen ja meist nicht mehr außerhalb ihrer Wohnung woanders hin, können sie gar nicht.

Man wird hinfällig und verbleicht ... im wahrsten Sinne des Wortes - jetzt weiß ich auch, woher der Begriff er oder sie ist "verblichen" stammt ;-)
Dinge, über die "man" ungern spricht ... die sich in Krankenhäusern und Altenheimen abspielen ... (damit?) wo sie (fast) niemand bemerkt ...

Gute Nacht
Sara

Brigitte hat gesagt…

Doch ich meine, dass es das alte Katerchen gut hat. Er wird umsorgt und gepflegt, er hat sich das auch verdient. Denn er hat viele Jahre zur Familie gehört und nun hat er die Würde in Ruhe zu gehen, wenn es denn soweit ist.

Lieben Gruss, Brigitte

Johanna hat gesagt…

Hallo,
ja, das kenne ich alles. Man sorgt sich und macht und tut und letztendlich ist die Katze erwachsen und sollte tun dürfen, was sie will und wonach ihr der Sinn steht. Bei all den Problemen - habt ihr mal die Nieren untersuchen lassen? Kommt mir alles so bekannt vor. Aber er sieht so aus, als wäre das alles ganz richtig in seinen Augen. Ich finde die Idee mit dem Wintergarten genial. Und ich drück dir die Daumen, dass er stabil bleibt. So ein Süßer!
Schöne Grüße, Johanna

Suse hat gesagt…

Da, kann das Katerchen noch ein bischen geruhsam durch seine vertraute Umgebung streifen. Die Bilder von den Mädels sind auch wieder sehr schön geworden. Ein lieber Gruß aus Bremen, Suse

Micha hat gesagt…

die Kraft des kleinen Katers ist wirklich erstaunlich. Ich denke das er sich schon den richtigen Platz aussuchen wird. Ob Garten oder Wintergarten, egal.
Unser Tigger geht auch bei Wind und Wetter raus. Er ist halt ein Wald und Wiesenkater.
Die Minka bricht in letzter Zeit wieder häufiger. Manchmal sein Futter, manchmal auch nur Flüssigkeit. Wer weiß was sie so fremd gefressen hat.
Meistens frißt sie dann bei uns fast nichts.
Sie könnte sich meiner Meinung nach nur besser die Fliesen aussuchen, aber meistens ist es der Teppich im Schlafzimmer. Leider.
LG Micha

renate hat gesagt…

Sehr berührte Grüße - von Renate

Ulinne hat gesagt…

Ich wühle mich hier nun schon eine ganze Weile durchs Katzen-Blog, da ich bisher natürlich auch noch nicht mitbekommen hatte, dass es bei euch - außer den wohl meist fotografieren, tollen Maus- & Allegra-Katzen (*grins*) - einen weiteren Kater gibt.
Mein Gott, was ihr so alles mitmacht zur Zeit! Mir graust es ja noch davor, irgendwann wieder einen Tierarzt zu brauchen. Dieses antibiotische Pulver, das ich dem Felix neulich verabreicht habe, hat ihn ja vollends wieder auf die Beine gebracht, so dass er im Moment keine Probleme mehr hat.
Aber euch hat es ja nun wirklich sehr getroffen - auch Allegra mit Diabetes ... :-(
Ich habs - trotz etlicher Seiten, die ich durchgeblättert und grob überflogen habe, weiß ich immer noch nicht: Ist der süße kleine, alte Kater eigentlich der Kater deiner Mutter, Silke?
Hoffentlich schafft er es noch einige Zeit. Im Moment scheint es ja auch bei ihm noch einmal einigermaßen gut gegangen zu sein ...
Ich drück die Daumen, dass es noch möglichst lange so bleibt. Es soll ja Katzen geben, die über 20 Jahre alt geworden sind - auch wenn es ihnen zwischendurch mal nicht sehr gut gegangen ist.

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Sara
Selbst jetzt, wo es ja merklich kühler ist, legt er sich noch auf die feuchten Steine. Da ist die Erkältung oder Blasenentzündung wohl leider schon vorprogrammiert. Aber ich denke mir ihn immer nur vor allem zu bewahren und ihn deswegen einzusperren ist keine Alternative. Eher aktiviert der Gartenaufenthalt wohl noch seine Selbstheilungskräfte. Und wenn nicht, dann ist das eben Natur - so hart, wie das jetzt auch klingt.

Ich hatte mich gestern mit jemandem unterhalten, der mir riet ihn hier in der Tierklinik in Hannover vorzustellen. Es gäbe doch so viele Möglichkeiten ihm zu helfen/ihn am Leben zu erhalten. Aber ich stehe auf dem Standpunkt, dass die 70km Fahrt, Untersuchung, fremde Umgebung, ev. noch Klinik-Aufenthalt usw. ihm mehr schaden und sein kleines Leben mehr durcheinanderbringen, als es Wert ist. Den finanziellen Aspekt lasse ich dabei mal unberücksichtigt ...

Er ist halt alt, hat jetzt alterstypische Erkrankungen. Und mir scheint, dass bei ihm wirklich auch Zeichen der Demenz erkennbar werden. Vielleicht sogar auch eine Auswirkung der Diabetes. Denn auch bei Allegra hatten wir schon vor Bekanntwerden der Diabetes manchmal über ihr Verhalten gewundert.

So gut es geht, soll er in Würde altern. Aber wir sind der Meinung er ist immer noch ein Tier - noch dazu ein kleiner Naturbursche, der hoffentlich noch lange seine natürlichen Instinkte behält.

@ Brigitte
Aber es ist ganz schön schwer immer wieder zu entscheiden, was ihm noch gut tut und wann etwas zu viel ist. In solchen Momenten wäre es schön, wenn er doch sprechen könnte!

@ Johanna
Wenn Katzen allerdings auch dement werden können, dann wissen sie ja irgendwan auch nicht mehr was sie tun ... Aber ich hoffe, dass die natürlichen Instinkte trotzdem noch einigermaßen funktionieren. Nur halt manchmal leider Ausetzer haben.
Ende März wurde sein Blut untersucht. Da war nur die Leber auffällig - wohl weil er Schmerzen beim Fressen hatte und kaum noch nahrung aufnahm.
Und als ich den Verdacht hatte, dass das Langzeit-Cortison Diabetes bei ihm ausgelöst hatte - wohl Ende Mai, da wurde ein großes Blutbild inkl. Schilddrüse gemacht. Bis auf den hohen Fructosamin-Wert war alles unauffällig. Und bei der Untersuchung wegen 'Blut im Urin' reagierte er weder bei der Harnblase noch bei den Nieren.
Leider nimmt er seinen Wintergarten nicht an. Zeitweilig durfte er wieder mit ins Bett, aber diese Nacht ging es wieder schief ...

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Suse
Ja, ohne Garten wäre er wirklich unglücklich.

@ Micha
Ich hoffe ja auch, dass er draußen gut zurecht kommt. Unter dem Taxus liegt er jedefalls gut geschützt. Nur kommt er häufiger ziemlich feucht ins Haus. Das wird in seinem angeschlagenen Zustand wohl nicht ohne Folgen bleiben.

Allegra nimmt am Liebsten die Nadelfilzfliesen im Treppenhaus, um Gras auszuspucken. Zum Glück können wir die einzeln hochnehmen (50x 50cm) und abduschen - perfekt für Kotzkätzchen ;-)
Mag sein, dass Minka in der Nachbarschaft mit Dünger oder Gift in Kontakt kommt. Und die Nachbarschaft hat bei Euch bestimmt auch gute Imbißbuden ;-) Für solche Fälle, wo der kleine Magen rebelliert, haben wir immer ein sensible Trockenfutter im Haus. Meist geht es dann bald wieder.

@ Ulrike
Die grauen Bilder entstehen einfach so nebenbei - ist halt unser Katzenfotoalbum im Internet. Schließlich haben wir von den Mädels ja von 11/2001 bis Etwa 2003 4 dicke Fotoalben. Und das Jahr 2004 & 2005 haben es bis jetzt noch nicht ins Album geschafft.

Den Kater hatten wir 1994 für meine damals 87-jährige Großmutter angeschafft, damit sie etwas zum betüddeln hatte. Und er hielt sie auch noch sehr lange in Gang. So sehr, dass sie ihrem Hausarzt irgendwann erzählte, sie müssen für ihren Kater noch etwas weiterleben, da er sonst ja alleine wäre ... Selbst bis zu ihrem 101. Lebensjahr fragte sie ab und an noch wo der Kater ist, was er macht usw.
Wäre unser Vorhaben schief gegangen, dann hätten wir ihn zu uns nach Hannover genommen. Anfangs hatten wir versucht nach der Eingewöhnugsphase - meine Mutter war nämlich gerade im Urlaub, als wir den kleinen 12 Wochen alten Kater meiner Großmutter vorbeibrachten - eine Wochenendbeziehung zu ihm zu haben. Aber die 70km Fahrt nach Hannover waren für ihn unerträglich. Und als er seinen Garten kennen & lieben lernte, waren die Wochenenden in unserer Wohnung für ihn nur noch eine Qual. Da nützen auch die schönsten Spielstunden nichts mehr.
Aber trotzdem fühle ich (wir) mich noch verantwortlich für ihn. Denn eigentlich wollte meine Mutter schon damals kein Tier mehr haben. Aber im Großen und Ganzen war es bis jetzt gut, dass er da war.
Nur, dass meine Mutter nun 2 Pflegefälle zu versogen hat, dass ist wirklich zu viel.Zumal er wohl wirklich jetzt inkontinent ist und heute in der Nacht schon wieder aufs Bett gemacht hat ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Das denke ich auch, liebe Silke.
Das ist bei uns Menschen nicht viel anders.
Na, nee ... ganz ehrlich - ich kenne es von manchen Leuten und teils auch aus eigenem Erleben - wozu der ganze Aufwand, der nur neues - vor allem psychisches Leid erzeugt? Aber diese Kliniken brauchen Patienten zum Überleben ... man stelle sich nur vor, plötzlich ginge keiner mehr hinein ... ;-) Womit ich das grundsätzlich aber nicht verteufeln will!!! Aber alles immer dann, wenn es tatsächlich angebracht ist und Sinn macht!

Das ist auch unsere Erfahrung mit Katzen, Tieren generell, daß die langen Fahrten, die ganze Aufregung in den Tierarztpraxen, womöglich noch Spritzen, eher zum schnellsten Ableben führen als in irgendeiner Form noch nützen. Es gibt eben Zeitgenossen, die meinen alles, was machbar ist, auch anwenden zu müssen ... Daß damit nicht immer jedem gedient ist, bedenken solche Leute leider nicht.

Meine Oma hat immer gesagt "bringt mich bloß nicht in ein Krankenhaus" - recht hatte sie, was sie betraf - ich würd es an ihrer Stelle genauso machen, wäre ich in ihrer Situation - also am Ende meines Lebens angelangt! Und was Tiere betrifft, so sterben sie in der freien Natur am artgerechtesten. Das ist das Normalste was es gibt ... nur der überzivilisierte Mensch muß immer so viel "machen" - er kann einfach nicht meditativ abwarten ...
Da komme ich noch auf ein ganz anders Thema ... das hat Carmen Thomas mal in einem Buch angesprochen über den Umgang mit der Leiche ... das 3tägige Aufbahren, das heute auch nicht mehr "in Mode" ist - aber ich weiß, daß es - wenige - Leute doch noch tun, aus Ehrfurcht oder wie man das auch nennen mag.
Ich finde es scöner, als wenn man den Toten gleich abfahren läßt wie "ein Stück Vieh" und dort womöglich herausputzen (incl. Schminke und allen modernen Pi-Pa-Po - gräßliche Vorstellung!) Aber der Rubel muß halt rollen ...

Natürlich weiß ich auch, wie es ist, wenn man selbst betroffen ist und einem Mensch oder Tier ans Herz gewachsen ist, wie schwer einem das werden kann ...

Übrigens - wo ich das noch betreffs der Demenz lese ... auch das wird oft aufgebauscht und in falsche Kanäle geleitet. Oft stecken lediglich Stoffwechselstörugnen dahinter, die die Hirnfunktionen logischerweise beeinträchtigen. Sind diese abgestellt, soweit (noch) möglich, klart der Geist von ganz allein wieder auf. Bei alten Leuten ist häufig auch Vielfach- und wenig sinnvolle Medikation schuld! Die echte Demenz Alzheimer ist eher selten! Und alles andere arteriosklerotische Prozesse, die ja schon junge Menschen betreffen - wie wir anhand des Beispiels der gerade mal über 20jährigen!!! US-Soldaten wissen ...

Ich wünsch' Euch was, alles Liebe
Sara

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Sara
Ich hoffe sehr, dass wir beim Katertier 'meditativ abwarten' können. Ich vermute leider, dass sich noch ein paar Folgeerscheinungen der Diabetes einstellen, oder die Maulinfektion wieder durchkommt. Denn ob die Salze wirklich sein Immunsystem stärken können? Mehr als abwechselungsreiches Futter können wir ihm sonst nicht bieten.
Leider ist es ja sehr schwer abzuschätzen, wann ein Tier nur noch leidet, bzw. ob es dann überhaupt leidet.

Zum Thema Sterbebräuche hat Guilitta einen sehr interessanten Post über eine Ausstellung gemacht: http://guilitta2000.blogspot.com/2009/01/ausstellung.html
Ich persönlich hätte Probleme mit dem Aufbahren, da für mich das Leben mit dem Tod endet und dann die Erinnerung an Mensch oder Tier bleibt. Daher war es für mich auch unvorstellbar mir damals meinen Großvater nochmals 'aufbereitet' anzusehen. An dieser Einstellung hat sich in den letzten 30 Jahren bei mir auch nichts geändert. Daher kann ich Friedhöfen und Gräbern auch nichts abgewinnen. Höchstens unter Gestaltungsgesichtspunkten. Aber viele Gräber werden ja zu 'Showzwecken' gepflegt, da ja Nachbarn bzw. Verwandte die Gräber kontrollieren könnten ...

Die Auswirkungen eines gestörten Stoffwechsels bzw. mangelnde Energieversorgung bekomme auch ich schon manchmal zu spüren. Ich denke mir auch, dass es da viele Zusammenänge gibt, die aber im schulmedizinischen Ablauf wohl nur selten aufgespürt werden können.
Und was die Trinkmenge für einen Einfluß auf die Gehirnleistung hat, dass mussten wir schon mehrfach bei meiner Großmutter feststellen. Denn wenn es jetzt auch nur noch sehr wenige Momente sind, in denen sie mal in der Gegenwart ist, so gibt es sie trotzdem noch ab und an. Allerdings, hätte meine Mutter von Anfang an das verordnete Ruhigstellungsmittel nach ärztlicher Empfehlung verabreicht, könnte sie wahrscheinlich sogar schon lange nicht mehr sprechen ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Ja, das hoffe ich auch.
Ich denke mal, die Salze können auch nur dann wirken, wenn die Voraussetzungen dafür noch gegeben sind.

Mir geht’s da genau andersherum – ich hätte Probleme mit der sofortigen Abholung und „Zubereitung“ womöglich so, wie man es gar nicht möchte …
Weiß jetzt auch gar nicht, was man gegen so eine „Aufbereitung“ im Vorfeld machen kann - meist überrollen einen die Ereignisse dann ohnehin, so daß man gar nicht mehr groß zum Überlegen kommt … ich glaube – auch – an die Dinge, die nicht immer sichtbar sind … Liebe, Leiden, Haß, Träume … alles das ist schließlich auch nicht für andere zu sehen –bestenfalls an – gewissen – Parametern meßbar, doch die besagen im Grunde noch gar nichts …
Gräber hat man sicherlich auch für sich selbst, um einen friedvollen Ort zu haben – aber ich finde schon auch die Ganzkörperbestattung wichtig, was mich oder uns betrifft … das Verbrennen passiert in der Natur ja eher durch Zufall und ist nicht der gängige Weg …
Sicherlich passiert das heute aus Kostengründen und weil viele sich halt nichts darüber Hinausgehendes denken …

Trinken - auch die Mineralien - sind sehr wichtig. Wenn der Elektrolyt-Haushalt nicht stimmt, kann das böse Auswirkungen haben. Aber auch andere Stoffwechselstörungen können die Hirnfunktionen beeinträchtigen - schon eine gestörte Verdauung wirkt sich da aus. Woran viele nicht denken ... der Tod sitzt im Darm sagte mal jemand Kluges und damit hatte er total recht.. das ist auch immer noch ein Tabu und darauf achten wohl die wenigsten.
Es hängt ja alles im Körper zusammen - da kann man kaum etwas isoliert betrachten ...

Ach ja, die Schulmediziner … wenn sie auch viel wissen oder lernen müssen - so sind sie eben doch oft sehr einseitig. Ganzheitliches Denken vermißt man bei vielen. Und von diesen Ruhigstellungsmitteln ist ja bekannt, daß sie vorzeitig „dement“ machen – setzt man diese ganz ab, erholt sich manch ein Patient erstaunlich schnell. Allerdings kann man diese Mittel ja meist nicht mal eben so absetzen, da das mit diversen Entzugserscheinungen verbunden ist.

Herz-und-Leben hat gesagt…

Danke auch für den interessanten Link!