Donnerstag, 5. August 2010

Eingang zur Katzenhöhle



Durch das Gitter und dann links an Taxus vorbei. Da am Hof
zwischen Cotenaster und Taxus
kann das Katertier ungestört
schlafen und wartet dann in der Nacht oder am frühen Morgen
darauf, dass sich die Haustür öffnet. Selbst bei Regen liegt er
dort unter der immergrünen Bepflanzung recht geschützt.

Als er wieder zum Vorschein kam, und außerdem ein Regen-
schauer drohte, war es an Zeit das Leichtgewicht zu schnappen
und ins Bad zu tragen. Mit feuchtem Waschlappen, etwas Katzen-
shampoo und warmem Wasser zum Nachspülen ließ sich sein
Fell etwas säubern. Ihn ins Waschbecken zu stellen und am Besten
anschließend noch mit der Dusche abbrausen, das wäre zu viel für
den alten Herrn gewesen. Vielleicht war es Panik oder wieder
die entspanntere Liegeposition auf dem Schoß, die dann kurz
bevor das Katertier gesäubert war, zu einem feuchtwarmen
Gefühl auf dem Hosenbein meiner Mutter führte. Einigermaßen
trockengerubbelt marschierte das Katertier dann sogleich in den
Keller zum Katzenklo und setzte nacheinander unter Anstrengung
noch 3 kleine Häufchen Urin im Katzenklo ab. Auch der Durchfall
scheint vorerst überstanden zu sein. Erstaunlich war auch, dass
er teilweise wieder verscharrte. Denn sowohl Allegra als auch er
verlassen seit ihrer Diabetes-Erkrankung häufiger ihr Klo danach
unbeachtet und sehr schnell. Es scheint wohl damit zusammen-
zuhängen, wie unangenehm oder sogar schmerzhaft so ein
Katzenklo-Besuch für sie verläuft ...

Zur Entschädigung gab es dann noch die letzte der 4 Scheiben
Roastbeef, und etwas Feuchtfutter passte sogar auch noch in
den kleinen Katermagen. Inzwischen benötigt er wirklich etwa
alle 2 bis 4 Stunden eine kleine Portion Futter. Auch das ist so
eine Gemeinsamkeit, die Allegra und er schon als Katzenkinder
hatten und nie ablegten: Viele kleine Snacks und Portionen über
den Tag verteilt. Und seit ihrer Erkrankung haben beide die
Intervalle nochmals verkürzt. Ob nun mit gespritztem Insulin
und Diabetes-Trockenfutter behandelt, wie bei Allegra. Oder nur
unterstützend mit Schüssler-Salzen und Spezialtrockenfutter,
das Herr Katze aber nur selten frisst.

Sicherlich wäre es auch für das Katertier besser ihm Insulin
zu geben. Aber er weigert sich standhaft eine Urinprobe im
fast katzenstreulosen Klo abzugeben, so dass ein Glucosetest
bei ihm Zuhause unmöglich ist ohne ihn stundenlang im Keller
einzusperren. Dieser Stress würde dann sogleich wieder seine
Diabetes-Werte erhöhen. Und ihm ohne Kontrollen 2x täglich
Tabletten einzugeben, dass könnte bei ihm auch schnell zur
Unterzuckerung führen. Abgesehen von dem Stress, den meine
Mutter und das Katertier dann bei der Tabletteneingabe hätten.
Denn inzwischen versucht er sich mittags schon der
Schmerz-
mitteleingabe
durch einen sehr langen Gartenaufenthalt
zu entziehen ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Alex aus dem Gwundergarten hat gesagt…

Oh, oh, oh, das klingt gar nicht gut mit dem Katertier. Wir drücken ganz fest alle Pfoten, dass sein Diabets und damit alles drum rum wieder in den Griff zu kriegen ist. Armes Kerlchen.
Meine alte Katzendame Jazz, welche wir im letzten Mai, gehen lassen mussten, musste aufgrund einer Schilddrüsenüberfunktion auch täglich Tabletten einnehmen, morgens und abends. Ich habe das Teil im Mörser pulverisiert und dann unter eine Lachs- oder eine Thonpaste (gibt's von Rio Mare) gemischt, das hat sie dann freiwillig geschleckt. Mit Le Parfait und anderem Zeugs hat's aber nie funktioniert. Roch wohl zu wenig intensiv.
Gib dem Dicken einen Knuddler von mir. Er tut mir echt leid.
Liebe Grüsse
Alex

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Alex
Diabetes - da gibt es wenig Hoffnung. Zuerst hatte ich gehofft, dass, wenn sich das Langzeit-Cortison abbaut, sich auch seine Werte wieder etwas verbessern. Die 2-Monatsspritze gab es Ende April. Gut, die Trink- & Urinmenge haben wohl etwas abgenommen. Aber das lässt sich ja leider bei einem Freigänger nur begrenzt feststellen. Und wenn jetzt auch noch im Haus Fußböden und Bettdecken zum Klo werden, dann werden die Kontrollmöglichkeiten ja noch geringer ...

Je länger wir bei Allegra Insulin spritzen, umso mehr stellen wir dort Schwankungen fest. Noch vor ein paar Wochen lag ihre Trinkmenge bei gleicher Insulin-Dosis bei etwa 200 bis 350 ccl am Tag. Inzwischen kommt sie auf 500 bis 700 ccl. Da steht wohl schon der nächste Tierarztbesuch an und es scheint, dass ihre Insulinmenge noch immer nicht ausreicht bzw. immer wieder angepasst werden muss. Allegra lässt noch relativ viel mit sich machen. Allerdings versucht sie sich meist rechtzeitig vor der Insulingabe zu verstecken. Es gibt da wohl auch andere Fälle, wo die Katzen die Insulingabe mit schönem Futter in Verbindung bringen und sich darauf 'freuen', aber leider nicht bei Allegra. Inzwischen maunzt sie schon, wenn wir sie hervorholen müssen.

Die Schüßler-Salze nimmt der Kater in Wasser aufgelöst anstandslos im Futter auf (sollen ja eigentlich direkt ins Mäulchen gegeben werden, ist aber hoffnungslos, da er ja auch kraftvoll zubeißt, wenn es ihm etwas besser geht). Allerdings muss es jedes Mal bei ihm auch ein anderes Futter sein. Pasten und vor allem Thunfisch gehen schon gar nicht mehr. Da ist er verwöhnt und sehr anspruchsvoll. Und mit dem Griff ins Futterfach kann man bei ihm auch mal schnell falsch liegen. Also würden auf diesem Wege nur einige Tabletten tatsächlich im Katertier ankommen ... Vielleicht liege ich ja mit meiner Vermutung falsch, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es für den alten und geschwächten Kater gut wäre nur ab und an Insulin in immer unterschiedlichen Mengen aufzunehmen - wenn man versuchen würde ihm Tabletten im Futter unterzujubeln. Jedenfalls hatte ich mit seiner Tierärztin besprochen, dass trotz der vielen möglichen Folgeerkrankungen die Diabetes unbehandelt bleiben sollte. Denn eigentlich hat er bis jetzt ein recht schönes und schon ziemlich Leben gehabt - immerhin 16 Jahre. Und warum soll er sich nun durch ständige Medikamenteneingaben und Tierarztkontrollen quälen, wo er doch wegen der Maulinfektion Ende März schon fast verhungert wäre? Jedes Leben ist endlich - das eine früher und das andere später ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Mich würde mal interessieren, wie ihr das heausgefunden habt mit den Mahlzeiten. Bekamen sie erst zu regelmäßigen Zeiten ihr Futter? Meine Mutter hatte ja zunächst quasi den ganzen Tag Futter stehen. Doch das tat ihren Katzen nicht so gut. Inzwischen ist sie bei festen Mahlzeiten angelangt. Ihre Katze frißt allerdings nur zwei Mal pro Tag, das bei 8 kg. Sind aber meist Stoffwechselstörungen, wie bei Menschen auch, denn sonst dürfte sie nicht so schwer sein, da sie gar nicht so sehr viel frißt. Sie wurde aber nach der Sterilisierung so massig. Vorher war es ein ganz zierliches Kätzchen. Diesen Glucosetest kann man bei der Katze meiner Mutter allerdings auch nicht machen. Sie geht einfach nicht ins Katzenklo, wenn da keine oder kaum Streu drinliegt ;-)

Ja, zahlreiche Tierarztbesuche empfinden wir auch als Qual für ein Tier, die Tiere selbst auch. Die verstorbene Katze meiner Mutter, die immerhin auch 17 wurde, schrie schon im Vorfeld, wenn sie dorthingefahren wurde, wie am Spieß ...

Alles Gute weiterhin
Sara

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Sara
Maus ist auch bald nach der Kastration in die Breite gegangen. Dabei war sie bis dahin total hager. Sie hat sich von Anfang an größere Portionen reingehauen - im Anfang mussten wir ihr nach der Mahlzeit sogar noch den Bauch massieren. Früher hatten wir für das Feuchtfutter regelmäßige Zeiten morgens um 6 Uhr und abends gegen 8 Uhr. Trockenfutter stand schon immer den ganzen Tag da. Denn bei Allegra fiel auf, dass sie sogar im Spiel oder während einer Kuscheleinheit aufsprang, um zu snacken. Bei so unterschiedlichem Fressverhalten war es einfach sinnvoll immer Trockenfutter stehen zu haben.
Bei Maus vermuten wir, dass sie auch andere Futterstellen in der Nachbarschaft hat. Aber bei ihr könnte wirklich eine Stoffwechselstörung vorliegen. Zumindest seitdem sie nun Allegras Diät/Diabetesfutter mitfrißt, kommt mir der kleine Bauch noch praller vor. Es macht wohl Sinn sie nun auch mal 'durchzutesten'.

Das Katertier kam mit zunehmendem Alter immer häufiger ins Haus und wollte Futter. Vor der Diabetes-Erkrankung waren es wie bei Allegra immer nur kleine Portionen die er zu sich nahm. Inzwischen ist es meist die 2- bis 3-fache Menge der früheren Portionen. Ich vermute, sein kleiner Körper kann nur noch einen Teil der Nahrung verwerten, und daher hat er ständig Hunger ohne zuzunehmen. Aber ich muss gestehen, mit dem Thema Diabetes komme ich nur langsam voran. Bis jetzt habe ich immer noch nicht verstanden, was Getreide im Futter für körperliche Schäden verursacht. Denn in den meisten zuckerfreien Futtersorten die Klein Katze und Allegra am Liebsten fressen, ist Getreide drin.
Ach ja der Test! Es dauert immer ganz schön lange, bis sie bereit ist das Klo zu benutzen. Dann geht sie lieber in den Keller. Außerdem sollte die Probe dann ja auch nicht zu alt sein. Wenn ich mir das alles durchlese, was man idealerweise alles machen sollte, dann wäre ich fast rund um die Uhr mit unserem Diabetes-Kätzchen beschäftigt. Abgesehen davon, dass es von Tag zu Tag schwieriger wird Allegra zu spritzen - von wegen kleines schnelles Ritual! Da ist an das zusätzliche Öhrchenpicksen im Moment gar nicht zu denken! Es gibt sicherlich Tierhalter, die das empfohlene Programm einfach stramm durchziehen. Aber wir sind uns bei Allegra ziemlich sicher, dass sie sich dann sehr häufig nur noch verkriechen würde ...

Autofahren mögen unsere Mädels und klein Katze auch überhaupt nicht - auch als es noch gar nicht so oft zum Tierarzt ging. Von daher bin ich froh, dass ihre Tierärzte nicht so weit entfernt ihre Praxis haben. Allerdings werden wir wohl im Herbst doch sicherheitshalber mal die weiter entfernte Kleintierklinik mit Maus & Allegra aufsuchen. Die Testergebnisse dauern bei unserem Tierarzt einfach zu lange, wenn die erst nach Hamburg geschickt werden. Außerdem hat er keinen Notdienst. Aber auch wenn unser Tierarzt weniger gut ausgestattet ist, und in der Klinik bestimmt bessere medizinischere Versorgung nach neustesten Erkenntnissen zu bekommen wäre, so werden wir für die Grundversorgung doch lieber den kürzeren und persönlicheren Weg wählen.

Herz-und-Leben hat gesagt…

Liebe Silke,
ich verstehe jetzt den Satz nicht so ganz, was Getreide für körperliche Schäden verursachen soll?
Auf den Menschen bezogen (was aber sicher für alle Säugetiere mehr oder weniger gilt) soll man lediglich keine isolierten Kohlenhydrate und keine Präparate zu sich nehmen, das jedenfalls möglichst vermeiden, denn sowas ist für niemand gesund, weder für Mensch noch für Tier! Im Zoo wird doch deshalb auch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß Füttern verboten ist. Wäre es erlaubt, würden die Leute alle möglichen und unmöglichen Sachen verfüttern. Ein Tier darf nur Vollwert bekommen, also niemals z.B. Kuchen! Oder Weiß- und Graubrot. Wie im Zoo.
Tiere bekommen all die gleichen Zivilisationserkrankungen wie wir Menschen auch, wenn sie nicht naturgemäß ernährt werden.

Und diese Fertigfuttermittel enthalten ja alles Mögliche, auch isolierte Zucker - mein Mann hat mal so eine Fabrik besichtigt ... da darf man gar nicht dran denken, was da alles reingemanscht wird.

Generell kann ich empfehlen, das Buch von Werner Kollath zu lesen "Die Ordnung unserer Nahrung". Er hat das präzise beschrieben, was isolierte Kohlenhydrate und Kasein am Tier für Schaden anrichten. Er hat zahlreiche Versuche mit Tieren diesbezüglich gemacht.

Die Kollath-Tabelle ist auch sehr aufschlußreich

http://www.vollwertleben.info/html/kollath-tabelle.html

Konserven und Präparate (und Konserven sind diese Tierfuttermittel ja leider!) sollte man vermeiden. Damit kann niemand auf Dauer gesund und leistungsfähig bleiben. Ein hohes Alter erreichen kann man - vielleicht - das steckt ja noch mit in den Genen, aber in welchem Zustand, das ist ja die Frage. Denn Alter allein ist ohne Gesundheit und Vitalität ja leider nichts und so auch gar nicht erstrebenswert.

Danke auch für die Beschreibung bezügl. der Mahlzeiten und Test/Katzenklo. - Ja, ich denke auch, die meisten Leute könnten das gar nicht bewerkstelligen bei einem Tier. Ein Tier ist eben doch kein Mensch und da ist vieles nicht oder nur unter sehr großem Aufwand möglich.
Die Katze meiner Mutter wird in der Hinsicht auch nicht unnötig "gequält".

Dann wünsch' ich Euch was, vor allem dem Katertier ...
Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Sara
Das sind ja gute Hinweise! Wenn hoffentlich demnächst wieder weniger Felsbrocken auf unseren Weg poltern, dann werde ich mich neben Deinem Linktipp zum Ozon auch mal damit beschäftigen.
Wasdas nun genau mit dem Getreide im Futter zu tun hat, weiß ich nicht, ich hatte es aber irgendwo gelesen. Und inzwischen vermute ich, dass bei zu viel Feuchtfutter mit Getreideanteil beide Katzen auch schnell mal zu durchfall neigen.
Ich weiß nicht, inwieweit es da Ähnlichkeiten zu den Broteinheiten gibt, auf die Diabetiker ja wohl auch achten sollten. Aber das Thema ist mir im Moment zu viel. Denn in den nächsten tagen wird es schon spannend Allegra einigermaßen regelmäßig ihr Insulin zu verabreichen.

Dem Kater hingegen scheint es etwas besser zu gehen. Nachdem er sich am Vormittag den Katerbauch in mehreren Portionen vollgeschlagen hatte, fraß er gestern Nachmittag nur 2x 2 Scheiben Roastbeef und forderte erst gegen 19 Uhr wieder Futter. Die Trinkmenge kam mir etwas weniger vor und er lag wieder entspannter auf dem Rasen. Das Schmerzmittel ist nun seit 2 Tagen verbraucht - es scheintjetzt ohne zu gehen.
Jetzt kann ich mir Vorwürfe machen, dass er nicht rechtzeitig gegen Katzenschnupfen geimpft wurde, und ich nicht für eine regelmäßige Entwurmung bei ihm gesorgt habe. Vielleicht hätte es ihn ab März dann weniger schlimm erwischt ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Das ist ja schön zu hören, liebe Silke, daß es dem Katerchen etwas besser geht!

Ja, bei Outdoor-Katzen ist das schon ein Problem. Die meiner Mutter kommt ja nicht raus, insofern erübrigt sich manches. Obwohl eine Wurmkur auch da nicht verkehrt ist, denn wenn man mal mit Straßenschuhen die Wohnung betritt, was so oft aber nicht vorkommt, können auch daran Wurmeier sitzen.

Und ja - diese Broteinheiten ... das ist eben Schulmedizin! Allerdings würden sich wohl die meisten Menschen-Diabetiker nicht dementsprechend ernähren und verhalten wollen und von daher werden dann all diese Dinge, wie Broteinheiten wichtig ...

Wichtig für den Diabetiker ist ja vor allem, daß er keine isolierten Kohlenhydrate zu sich nimmt, wie aus Auszugsmehl-Brot, Kuchen, Süßigkeiten ... sondern vollwertige, Vollkornbrot, möglichst aus frisch vermahlenem Mehl und nicht das aus der Packung mit Zuckercouleur versetzte. Oder das Getreide frisch geschrotet im Müsli bzw. ganze Körner gekocht essen.
Einfach- bzw. Zweifachzucker gelangen nach dem Essen sehr schnell - für den Diabetiker zu schnell ins Blut und dadurchs teigt der Blutzuckerspiegel auch sehr schnell an.

Ansonsten wüßte ich jetzt nicht, was speziell Getreide beim Diabetiker - ob Mensch oder Tier an negativen Auswirkungen haben sollte? Natürlich kommt es bei allem immer auch auf die Nahrungsmenge an. Wer zuviel für seine Verhältnisse ißt, wird sich nicht wohlfühlen. Und dann ist da noch das Säure-Basen-Gleichgewicht ... das, so nehme ich an, wird beim Tier auch nicht anders sein. Und wenn man sich - jetzt als Mensch - zu kohlenhydratlastig ernährt, übersäuert man leicht, was sich z.B. an einem säuerlichen Geruch des Stuhles bemerkbar macht und einer sog. Gärungsdyspepsie. Fäulnisdyspepsie ist die andere Geschichte, wo es mit der Eiweißverdauung nicht stimmt. Gesunder Stuhl beim Menschen ist geformt und man braucht eigentlich kein Toilettenpapier! Wissen heute leider viele nicht mehr, in einer Zeit, wo es modern ist, fein duftendes Klopapier zu benutzen, wie die Werbung es vorgaukelt ;-)
Komisch ist nur, daß man beim Säugling peinlichst noch darauf achtet - auch die Ärzte!!! Während bei Erwachsenen dieses Thema kaum einmal auf den Tisch kommt - oder erst bei sehr gravierenden Störungen ...

Auf das Tier bzw. die Katze bezogen weiß ich es jetzt aber nicht so genau. Wie ihr Stuhl von Natur aus aussähe. Wenn ich den Marderkot so sehe - der sieht ja nicht gerade sooo geformt aus mit den vielen Kirschkernen darin ;-)

Ansonsten haben Tiere aber auch oft geformten Kot. Wenn er zerfahren und zerhackt erscheint, ist meist was nicht in Ordnung.

Lieber Gruß
Sara

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Sara
Wow, das ist wirklich ein spannendes Thema. Bei Allegra habe ich diesbezüglich nun ja fast 9 Jahre Katzenklo-Erfahrung und kenne diverse Varianten. Allerdings habe ich erst seit der Diabetes jetzt genauer darauf geachtet. Vorher hatte sie ab und an mal Durchfall, aber wenn es sich wieder durch Sensible-Trockenfutter normalisiert hatte, habe ich dem nicht weiter Beachtung geschenkt. Allerdings, da wir immer viel Abwechselung im Futter haben (Allegra frißt ja leider nur Tierfutter-Fertignahrung und kein echtes Frischfleisch), ist mir schon aufgefallen wie gravierend die Unterschiede dann im Katzenklo sind: Form, Farbe, Geruch. Ist schon absurd, dass die Forschung wohl sogar Tierfutter danach zusammenbastelt, dass der Kot der Katze nicht zu unangenehm riecht. Irgendwann gibt es vielleicht sogar Duftstoffe, die sich erst bei der Ausscheidung entfalten ;-)

Ich werde mich mit dem Thema wirklich mal näher befassen. Zumal Wolfgangs Mutter seit einigen Jahren Diabetes hat, angeblich mit Tabletten gut eingestellt ist, und ihre Ernährungsgewohnheiten nun wahrscheinlich Probleme bereiten ...