Sonntag, 1. August 2010

Dachkatze



Richtig zufrieden genießt Allegra den Ausblick vom Dach.

Früher saß sie abends oft studenlang
auf den wärmenden Dach-
ziegeln und beobachtete die Nachbarschaft. Aber seitdem ihr
Gang durch Diabetes unsicher geworden ist, scheut sie sich auf
die Teichmauer zu klettern, dann über den Wachholder zur Dach-
rinne zu springen, um von dort mit den Dachaufstieg zu beginnen.

Wir mussten sie vom Balkon aus aufs Dach setzen und auch nach
einiger Zeit wieder herunterheben, aber Katz' war glücklich!

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Micha hat gesagt…

ich finde man sieht ihr an, wie zufrieden sie auf ihrem alten Stammplatz ist. Ein schönes Foto.
LG Micha

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Micha
War sie auch wirklich. Vielleicht sollten wir uns mal wieder häufiger zu einem Kaffee auf dem Balkon einladen, dann kommt Kätzchen sicherlich wieder häufiger mit und spielt Dachhase. Dann ist sie wenigstens auch draußen ;-)

renate hat gesagt…

Ach, ich kann mich nur wiederholen. SO ein schönes Foto!
Ich wünsche der Kleinen, dass es ihr noch sehr lange sehr gut geht.

Ganz liebe Grüße und ein Nasenstüber - von Renate

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Renate
Von richtig gut sind wir leider weit entfernt. Und da ich wohl nun häufiger auch zum Kater in BS muss, können/sollten wir Allegra wohl besser gar nicht so genau einstellen. Denn wenn sich plötzlich eine Unterzuckerung einstellt, wenn wir nicht da sein sollten!? Ich befürchte, dass Maus dann sogar Allegra angreifen könnte. Da nehmen wir dann lieber eine etwas geringere Insulin-Dosis, die natürlich zur Foge hat, dass sie mehr trinkt, nicht immer das Klo trifft und zeitweilig wenig Lust hat sich zu bewegen. Aber wir hoffen, dass der Mittelweg vertretbar ist. Wenn wieder etwas mehr Ruhe und beständigkeit in unser Leben kommt, dann werde ich versuchen auch bei Allegra nochmals die Schüßler-Salze, die bei Diabetes empfohlen werden zu verwenden. Klein Katze schaden sie ja zumindest nicht!

Renate hat gesagt…

Ach ... kranke Kätzchen ... da tut einem das Herz weh.
Felix springt auch nicht mehr auf hohe Dinge. Durch seine Rückenprobleme und die Arthrose sucht er sich jetzt "Treppen". So springt er nicht mehr wie früher direkt auf die Terrassenbrüstung, sondern erst auf einen Blumenkübel und von dort auf die Brüstung. Manchmal hebe ich ihn auch hoch, weil ich vermute, dass er bei der Landung Schmerzen hat...
Und oft steht er auch vor der Wohnungstür und ich soll ihm die dann gefälligst aufmachen, damit er die Treppe runter kann und nicht über die Katzenleiter übers Dach.
Selbstverständlich geleite ich ihn dann persönlich zur Haustür, denn die muss ja auch noch geöffnet werden.
Aber ich mache das sehr gern, weil ich den kleinen Kerl liebe.


Alles Gute für Euch, alle miteinander und viele Grüße - Renate

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Renate
Ja unsere Senioren. Noch vor ein paar Monaten habe ich gelacht, wenn Katzen ab dem 8 Lebensjahr laut Tierfutter-Industrie als Senioren bezeichnet werden. Aber nun zeigt uns Allegra mit ihren gerade mal 9 Jahren nach und nach, was wir in ihrer Umgebung verändern müssen. So liegen jetzt unter allen erhöhten Sitzplätzen Kissen, damit sie unbeschadet und weich auf den Boden springen kann. Der Kuschelplatz vor dem Fenster ist besonders wichtig, wenn sie sich nicht mehr zutraut in die Fensterbank zu springen, und drei Wassernäpfe stehen jetzt auf dem Fußboden. Aber zusätzlich auch noch einer im Gartenfenster - ihrem Lieblingsplatz, damit sie es nicht so weit hat, wenn sie zwischendurch wieder Durst verspürt. Ja, und das Katzenklo werden wir wohl am Eßtisch stehen lassen müssen. Und für den Winter noch ein zusätzliches im Treppenhaus aufstellen ...

Ich hatte mich mal umgeschaut, denn ich kann mich erinnern, dass es mal ein Buch 'Die alte Katze' oder so ähnlich gab. Habe ich aber noch nicht wiedergefunden. Das Thema findet eigentlich noch viel zu wenig Beachtung, obwohl immer mehr Katzen ein hohes Alter erreichen und wohl auch deswegen Probleme mit Demenz bekommen.

Aber zum Glück zeigen uns unsere Mitbewohner ja auch oft, was wir zu ändern haben. Nur manchmal wäre es einfacher, wenn man schon früher auf bestimmte Anzeichen achten könnte, um ihnen das altern zu erleichtern ...