Montag, 12. Juli 2010

Ganz in Grau ...



... zwischen Grashalm-Stückchen vom Spielen und herein-
gewehten Korkenzieherweidenblättern liegt Katz' morgens
ganz entspannt im Treppenhaus. Bei so viel 'Natur' im
Zimmer muss
'unser Hauskätzchen' nicht so oft vor die Tür.
Denn
frische Luft gibt es hier ja auch reichlich!

Obwohl Allegra schon abgenommen hat und längst
nicht mehr so aufgedunsen aussieht, ist es noch immer
schwer sie zum
Spielen zu bewegen. Im Gegensatz
zu früher wirft sie sich schnell auf den Rücken, streckt
sich dann etwas und schaut nur noch mit dem Kopf
dem Graswedel hinterher. Ab und an bewegt sie auch
mal eine Pfote, wenn der Spielhalm gerade in ihrer
Nähe ist. Das wilde Spiel mit
ausgelassenem Hinterher-
jagen
gibt es schon länger nicht mehr.
Und auch mit der
Maus wird nur ganz selten noch gespielt
.

Es gibt gute und schlechte Tage - je nachdem, wie viel
Insulin in der Katze ankommt. Denn ab und an geht noch
immer etwas daneben. Das macht sich dann relativ schnell
in der Trinkmenge bemerkbar.
Teilweise gibt es Tage, an
denen sie mit ca 200ccm und etwas Feuchtfutter auskommt.
Aber dann kommen auch wieder Phasen, wo sie so durstig
ist, dass sie 400ccm am Tag benötigt. Normal sind wohl
etwa 50ccm pro Kilo Katze. Höhere Trinkmengen bedeuten
auch wieder häufigere Klobesuche, bei denen sie dann auch
wieder seltener verscharrt und manchmal leider
über das Ziel hinausschießt ....

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Petra hat gesagt…

Ach, ich glaube ich hätte garnichts gegen Hauskatzen....ich hatte es zwar schon geahnt, aber heute habe ich erfahren, dass unser Nachbarskaterchen nicht mehr zu Besuch kommt...er ist überfahren worden...das ist sehr traurig und seine Besuche werden mir doch fehlen....

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Petra
Das kann ich sehr gut verstehen. Es hat Monate gedauert, bis ich nicht mehr jeden Morgen zur Gartentür sah, da dort immer Oskar auf sein Frühstück wartete. Nur bei ihm war es insofern noch schlimmer, da er gesucht wurde und wohl erst später in einem Vorgarten entdeckt wurde. Ich habe es dann erst Wochen später erfahren.
Aber er gehörte zu der Sorte Kater, die fürchterlich gelitten hätten, wenn man ihn eingesperrt hätte. Und so hatte er immerhin viele aufregende Katerjahre - zu uns kam er über 7 Jahre zu Besuch.

Allerdings bin ich abends auch ruhiger, wenn ich weiß, dass beide Katzen im Haus oder zumindest in Hausnähe im Garten sind!

Und, ist es nun trotz der traurigen Erfahrung nicht Zeit für einen Haus-Mitbewohner? Es gibt doch schließlich unterschiedliche Temperamente ...

Petra hat gesagt…

Ja, ich hätte schon gerne einen Schmusekater als Mitbewohner...aber bei uns könnte sich niemand um das Tier kümmern, wenn wir im Urlaub sind oder wenn ich mal krank bin....

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Petra
Bei der Katzenhilfe würde sich bestimmt ein Catsitter für solche Fälle finden lassen...
Von einer Tierpension würde ich allerdings bei den meisten Katzenpersönlichkeiten abraten. Hunde kommen damit bestimmt besser klar, da sie geselliger sind und dort Aktion geliefert bekommen.

Wenn wir nicht unsere Haus-Mitbewohnerin hätten, dann hätten wir das auch über Nachbarschaft oder Catsitter organisiert.
Bei unseren Nachbarn zog eine Freundin sogar für 3 Wochen ins Haus, damit Kater & Haus gut versorgt wurden.
Wenn man wirklich will, gibt es Lösungen, aber es macht halt wirklich nur Sinn, wenn man es wirklich will.
Denn was für eine Verantwortung man da für 10 bis 20 Jahre übernimmt - auch verbunden mit finanziellen Belastungen, das bekommen wir ja nun zweifach zu spüren. Würden es aber trotzdem wieder tun und hoffen noch auf viele Jahre, die wir wegen Allegra nicht mehr in den Urlaub fahren werden - oder wenn wohl nur ganz ganz kurz ...

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Petra
Und gerade, wenn es einem nicht gut geht - man krank ist, gibt es nichts heilsameres, als die Gesellschaft einer Katze ...
Und außerdem motiviert einen so eine Verpflichtung (Futter, Katzenklo, Gartentür auf & zu) aufzustehen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.
Und meine Großmutter erzählte ihrem Hausarzt vor einigen jahren, dass sie ja wegen ihrem kater noch etwas weiterleben müsste, da er ja sonst alleine wäre!

Petra hat gesagt…

Ich denke das wird schon irgendwann klappen mit einer eigenen Katze.......
meine Heilpraktikerin (sie hat 3 Katzen) meint für mich wäre eine ältere ruhige Katze geeignet
und will mir immer ihren Kater (Main-Coon/Hauskatze)- zur Probe geben ;-) Das Katertier ist ein absoluter Stubenhocker und immer hocherfreut, wenn ich da bin :-) Tiere wirken sich wirklich positiv auf das körperliche Befinden aus....da ist schon was dran...

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Petra
Du solltest Dich wirklich mit dem Gedanken anfreunden :-) Kater auf Probe ist ja wirklich ein super Angebot!
Ich bin mir sicher, wenn sich Oskar nicht hier einquartiert hätte, dann hätte Wolfgang sich nicht so schnell dazu entschlossen, dass es an der Zeit wäre Kätzchen zu haben. Eigentlich wollten wir damals erst mit der Sanierung fertig werden. Aber da Oskar ja in seinem Zuhause doch irgendwann einmal vermisst wurde, fehlte etwas bei uns im Haus ...