Donnerstag, 20. Mai 2010

Ganz schön schlapp ...



Auch wenn Allegra bei der Blutabnahme zugeschaut hatte,
so war die halbe Narkosedosis für ihren geschwächten Körper
wohl doch ganz schön belastend. Etwa 1 Stunde nachdem sie
wieder Zuhause war, mochte sie noch nichts trinken, wollte
nicht aufs Klo, war es ihr neben Wolfgang im Bett zu warm,
taumelte sie ziellos durch den Raum und interessierte sich
überhaupt nicht für den frischen Baldrian-Teebeutel.

Es dauerte noch etwa 2 Stunden, bis sie nach einer kleinen
Jelly-Mahlzeit allmählich etwas sicherer auf den Pfoten wurde.
Dann lag sie auch bald lang ausgestreckt neben Wolfgang im
Bett, und er konnte ihr wieder den Bauch kraulen.

Da die kleine Tierarztpraxis ganz bei uns in der Nähe keine
der modernen High-Tech-Praxen mit integriertem Labor ist,
erhalten wir die Ergebnisse der Untersuchung wohl frühestens
am Freitagabend - aber wahrscheinlich doch erst am Samstag.
Hoffentlich wissen wir dann welche Krankheiten Allegra zu
schaffen machen und was dagegen unternommen werden kann.

Die Tablette gegen Harnwegsentzündung und das Diabetes-
Trockenfutter sollen wir ihr auf jeden Fall weitergeben ...

Foto: S.Schneider


Kommentare:

carola hat gesagt…

je rundlicher sie sind, je länger dauert der abbau des narkosemittels . . . purzeltante hat fast 16 stunden gebraucht . . .

alles gute und schöne pfingsten für euch alle zusammen.

lg
carola

Renate hat gesagt…

Och ... das arme Mäuschen. Mir dreht es auch immer den Magen um, wenn eine meiner Leisetreterchen so rum torkelt. Bei Lili dauert es immer sehr lange, bis sie wieder fit ist. Obwohl sie nur 3 1/2 Kilo wiegt.

Ich drücke fest die Daumen, dass bald alles in Ordnung kommt bei Euch und ihr dann effizient Medikamente geben könnt - oder Spezialfutter.

Liebe Grüße - Renate

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Carola
Puh, da hat Allegra ja wohl noch Glück gehabt!
Allerdings war unser Tierarzt am Samstag, als ich hoffte tefefonisch erste Ergebnisse zu erhalten, ganz überrascht, dass die Narkosewirkung noch so lange anhielt.

@ Renate
Stimmt, da kamen auch bei uns Erinnerungen an früher hoch, als Maus & Allegra gleichzeitig kastriert wurden. Am Schlimmsten finde ich dann diese Ruhelosigkeit, die sie irgendwo hintreibt.

Ein klein wenig scheinen Diätfutter und Tablette zu wirken. Mir scheint Allegra geht etwas seltener zum Klo und verscharrt es ab und an wieder. Das macht der Kater meiner Mutter zum Beispiel jetzt auch nicht mehr, seitdem er so viel trinkt. Ich werde mich wirklich mal genauer mit dem Thema Diabetes befassen.

Auch habe ich inzwischen gelesen, dass Katzen, die sehr viel Gras fressen ev. Probleme mit der Leber haben. Allegra bezeichnen wir ja sogar als kleines Schaf, da sie permanent an verschiedensten Gräsern knabbert, und dieses Verlangen unsere Stubenhockerin ja sogar in den Garten treibt!
Ebenso hätten wir auf ihre Schuppen schon reagieren können. Aber dank der verschiedenen Hair&Skin Trockenfuttersorten haben wir das Problem ja reduziert. Dabei können Schuppen wohl auch ein Hinweis auf organische Probleme sein.

Unter dem Aspekt wäre eigentlich mal ein Katzengesundheits-Ratgeber hilfreich, der scheinbar ganz belanglose Symptome beschreibt, die auf eventuelle Krankheiten hinweisen können. Denn spaßeshalber haben wir ab und an schon vor Jahren zu Allegra gesagt 'Katz' braucht wohl irgendwann einmal eine Brille'. Aber wahrscheinlich gab es schon früher Momente, wo durch den Blutzuckerspiegel der Sehnerv kurzzeitig beeinträchtigt wurde!?

Doch zur Zeit scheint es so, dass sich Katz' durch Futterumstellung und notfalls Medikamente (mir wären Schüßler-Salze dann jedoch wirklich lieber) einstellen lässt ...