Dienstag, 18. Dezember 2007

Katzenhochsitz




Foto: S.Schneider



Kommentare:

Naturwanderer hat gesagt…

Hallo Silke und Wolfgang,
ja, diesen Sitzplatz liebte unsere Susi auch immer, besonders dann, wenn man was Wichtiges machen mußte und sie dann alles von oben begutachtete. Leider mußten wir sie einschläfern lassen, Tumor im Kopf, Lähmungen. Sie schleppte sich durch die Tage, da riet uns die Tierärztin dazu, sie hatte keine Chance und mitansehen zu müssen wie sie immer weniger wurde, war auch nicht schön, es war eine Qual für sie. Es war nicht leicht und hat viele Tränen gekostet. Seit dem haben wir keine eigene Katze mehr, aber 4 Nachbarskatzen, die grenzenlose Freiheiten in Haus und Garten geniessen dürfen. Ich besuche täglich Eure Seite, um zu schauen wie es Eurer Alegra geht.
Lieber Gruß
von Edith

michi 2412 hat gesagt…

In dieser ungemütlichen Position tät ich es aber nicht aushalten, nicht mal 5 Minuten.

Also Hut ab! Ist der nächste Masseurtermin eh schon ausgemacht?

SchneiderHein hat gesagt…

@ Edith
Das kann ich Dir gu nachfühlen, wie schwer die Entscheidung war. Meine Mutter kümmerte sich in der Nachbarschaft vor einigen Jahren auch mal vertretungsweise um eine 'Kragenkatze' namens Cindy. Die legte sich einem wirklich um den Hals und man konnte dann sogar mit ihr umhergehen. Sie hatte sogar3 Tumor-Operationen, aber wurde dann immer weniger bis sie nur noch ein Häufchen Elend war. Es ist wohl leider ganz wenigen Katzen vergönnt irgendwann einfach einzuschlafen.
Unser erster Kater hat das mit 19 Jahren sogar geschafft. Eine Woche lang merkte man wie er von Tag zu Tag immer mehr an Kraft und Vitalität verlor, weniger fraß und trank, aber er machte mit vielen Pausen noch immer seine Runde ums Haus und suchte unsere Nähe im Wohnzimmer. Irgendwann war das Aufstehen dann wohl zu anstrengend für ihn. Und so makaber wie es auch klingt: Er war sogar so lieb, dass er sich dafür einen frostfreien Tag ausgesucht hatte, an dem er dann gleich im Garten beerdigt werden konnte.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es ohne 'klein Katze' bei meiner Mutter, oder irgendwann ohne unsere beiden grauen Fellknäule im Bett wäre, die immer gerade da liegen, wo man sich mal selbst ausstrecken möchte...
Zum Glück haben wir jetzt nur noch Nachbarskatzen, die auf Abstand bleiben.
Aber der Nachbarskater Oskar fehlt mir immer noch sehr. Wir haben nichts genaues erfahren, aber er wurde wohl wirklich im Juni überfahren. Es war schon irgendwie schön jeden Morgen ob Sommer oder Winter einen erwartungsvollen Kater vor der Gartentür begrüßen zu können, der zwar auch schon anspruchsvoll in Bezug auf Katzenfutter war, aber sich immer noch freute, wenn ihm sein Futterschälchen draußen vor der Tür serviert wurde. Maus & Allegra hatten ihn inzwischen ja auch schon als notwendiges Übel hingenommen...
Heute wirst Du enttäuscht - jetzt ist Maus mal wieder dran. Nur die Kleine lässt sich viel schwerer fotografieren bzw. sieht oft wie ein kleiner Kobold aus, so dass die scheue Allegra mehr Internet-Auftritte erhält. Maus ist eben mehr in der Nachbarschaft im Original bekannt.

@ Michi
Das bekommen die beiden seit diesem Jahr richtig gut hin. Wäre ich nicht mit der Kamera gekommen, wäre Allegra bestimmt noch länger dort sitzen geblieben.
Aber der Tipp ist nicht schlecht: Falls Wolfgang in Zukunft doch lieber am Küchentisch mit Allegra statt im Büro allein weiter arbeitet, sollte ich ihm vielleicht wirklich ein Massage-Abo schenken...