Freitag, 5. Januar 2018

Wenn DHL eine Rolle bringt ...



Ich ahnte schon, dass dieses Paket sofort die Aufmerksamkeit 
unserer Mädchen erregen würde. Und da der Postweg wohl etwas 
beschwerlich war, so dass das Papier teilweise schon den Inhalt 
offen legte, war bei Feala sofort die Neugier geweckt.

Und als die Rolle zum Auspacken auf dem Boden lag, 
war auch Finja sofort zur Stelle, um diesen fremden und 
ganz besonderen Duft der weiten Welt aufzunehmen.

Das Papier war schnell entfernt. Und dann wurde 
der schöne lange Wollfaden - mit dem die Rolle 
noch zusammen gehalten wurde, zunächst einmal 
ein richtig spannendes Spielzeug.

Doch schon bald erforderten die plüschigen Enden 

eine ganz genaue Inspektion!

Eine kleine Flo war aber noch viel zu müde und 
betrachtete sich das neue Ding nur aus der Ferne,

… während Finja und Feala nun immer energischer 
versuchten in das Innere des Plüschteils vorzudringen.

Da wurde gedreht, gewendet und am Faden gezuppelt.

Aber ohne meine Hilfe hätten sie die kleinen Knoten 
wohl doch nicht schnell genug lösen können … 

So war der Weg endlich frei! Und jetzt lockte 
das bräunliche Ding auch eine Flo aus der Box.

Fremd, und doch so interessant, dass bis in die 
kleinste Ritze alles ganz genau untersucht werden musste.

Und intensives Durchschnuppern reichte hier wohl nicht aus 

Fotos: S.Schneider


Den Duft aufnehmen ...



warf sich Flo plötzlich hinein.

Und bald darauf begann sie am Rand zu lecken.

Anscheinend reichte es ihr nicht den andersartigen Geruch 
einige Zeit damit beschäftigt den oberen Rand zu belecken. 

Oder ist das nur ihre ganz spezielle Art von dem neuen Körbchen
 Besitz zu ergreifen? Denn auch bei Allegra in der Kleiderkammer 
konnten wir schon häufiger beobachten, wie Flo hingebungsvoll 
die grauen Plüschkissen abschleckte …

Fotos: S.Schneider


Nachtrag Sonntag, 7. Januar 2017:
Da es zur Zeit ausreichend Schlaf- & Liegeplätze im Wohnraum gibt, 
kam ich zunächst auf die Idee das Flauschkörbchen im Treppenhaus 
unterzubringen. Denn unsere eifrigen Vogel-Beobachterinnenhalten 
sich je nach 'TV-Programm' auch gerne in dem recht kühlen Raum 
bzw. ihrem 'Packpapier-Spielzimmer' auf. Doch der dort ausgewählte
 Aussichtsplatz war unseren Mädchen wohl leider nicht so genehm. 
So zog es dann bald darauf ins Küchenfenster auf den Backofen um.
Nacheinander wurde das kuschelige Nest dann gestern gegen Mittag
 auch von allen drei Mädchen besucht und nochmals inspiziert, aber 
keine von ihnen wollte sich dort niederlassen. Fehlte das sonst so 
kurzweilige Vogel-TV oder unsere Gesellschaft? Die nächsten Tage 
werden es zeigen, ob wir da vielleicht 'einen braunen Wandervogel' 
ins Haus bekommen haben 


Mittwoch, 3. Januar 2018

Wenn der Wasserhahn wieder läuft ...


Schon hier hatte Floh ja ganz deutlich bewiesen, dass sie 
so gar nicht wasserscheu ist. Und Wasser im Spülbecken oder 
bzw. im Waschbecken der Waschküche üben immer wieder
eine gewisse Faszination auf unsere 3 Katzenmädchen aus.

Also wird auch fast jeder laufende Wasserhahn dann plötzlich
ein gemeinsames Abenteuer für die drei blauen Wasserraten:









Fotos: S.Schneider


Und jetzt Finja ...



 war nun Finja vollkommen vom laufenden Wasser fasziniert.

Foto: S.Schneider


Rücken an Rücken


Während Feala mal wieder allein im plattgedrückten 
Filz-Kieselstein-Körbchen auf dem Koffer schlief,

lagen Finja und Flo dicht aneinander gekuschelt 
Rücken an Rücken unter der wärmenden Leuchte 
im Bett.

Foto: S.Schneider


2 Schwestern



Ganz lang ausgestreckt lagen Flo & Finja bald darauf 
so parallel zum Betthaupt. Und noch immer genossen 
ihre Köpfe die Wärme der 75 Watt Glühlampe. Über 
3 1/2 Stunden schliefen und kuschelten die beiden 
jetzt schon 7 Monate alten Schwestern zusammen. 
Mal etwas auf Abstand und dann auch wieder 
ganz dicht beieinander - vom späten Nachmittag 
bis zum frühen Abend ...

Foto: S.Schneider


Montag, 1. Januar 2018

Finjas Rückkehr ...


Am späten Nachmittag, als die ersten lauten Silvester-Böller 
Finja erschreckten, verschwanden sie und auch Feala im Keller. 
Wie gut, dass sie schon vor Wochen dort zwischen den Kartons 

Flo verbrachte den Nachmittag und auch die meiste Zeit 
des Abends sehr entspannt neben mir im Bett unter der Leuchte. 
Sie wurde erst gegen 23 Uhr unruhiger, als auf der Straße ein 
Batteriefeuerwerk gezündet wurde. Das veranlasste sie dann auch 
ganz schnell durch das Fenster im Treppenhaus in den scheinbar 
sicheren Keller zu verschwinden.

Wolfgang leistete Allegra nach ihrer Insulin-Mahlzeit in ihren 
Gemächern Gesellschaft, um diesen Silvesterparty-Mäuse-Post 
zu fotografieren. So konnte unsere alte graue Dame ganz 
gelassen auf ihrem Kissen sitzen und seine Nähe genießen.

Als Flo im Keller verschwunden war, schaute ich dann doch
sicherheitshalber mal zu den drei Mädchen. Flo irrlichterte 
etwas verunsichert im Keller umher, da sie wohl auf der Suche 
nach Finja & Feala war. Und auch wenn häufig empfohlen wird 
Katzen dann einfach in Ruhe zu lassen, nahm ich Flo auf den 
Arm und rief nach Finja & Feala. Das Krümelchen kam bald 
darauf freudig angehoppelt, während Finja unauffindbar blieb. 
Ich habe aber auch absichtlich nicht direkt nach ihr gesucht.

Flo nahm ich dann wieder mit nach oben, und Feala kam 
durch geöffnete das Kellerfenster hinterher. Und wie gut, 
dass es für solche Fälle Snacks gibt, die unsere Mädchen 
mit Spiel, Spaß und Gaumenfreude ablenken können! Dafür
waren in unserem Fall einige gefriergetrocknete Thunfisch-
Stücke ideal, um von dem Frühstarter Feuerwerk abzulenken. 
Später konnte ich Feala gut mit der Federangel auf dem Bett 
beschäftigen, und Flo schaute meist interessiert zu. Und so 
ließ sich dann auch der ziemlich laute Jahreswechsel 
ganz gut überstehen ...

Finja erschien etwa 18 Minuten nach Mitternacht 
wieder auf der Bildfläche. Und an der Öhrchenstellung 
sieht man ihr recht gut an, dass es sie Überwindung 
gekostet hat. Aber schon bald konnte sie sich in der 
Gegenwart ihrer Schwestern etwas beruhigen. Und als 
dann die Federangel über das Packpapier-Spielparadies 
im Treppenhaus flog, war auch ihre kleine Katzenwelt 
schon fast wieder in Ordnung.

Foto: S.Schneider


0:30 Uhr ...



Nachdem sich der erste Anflug von Unruhe gelegt hatte, 
setzte sich Allegra recht entspannt auf ihr Bodenkissen 
im Schiffskeller und schaute durch die leicht geöffnete 
Schiebetür den Mädchen im Treppenhaus beim Spielen zu. 

Nie hätten wir erwartet, dass die ersten Minuten des 
doch recht lauten neuen Jahres einen weiteren Versuch 
zur Katzen-Vergesellschaftung bieten könnten. Aber es 
ergab sich plötzlich einfach so. Und vielleicht lag es auch 
daran, dass Allegra erst vor etwa einer Stunde ihre Insulin-
Dosis bekam. In dieser Zeit ist sie meist etwas gelassener 
und auch oftmals weniger schreckhaft. 

Und erstaunlicherweise durfte Flo sie bald darauf auch 
ganz vorsichtig mit dem Näschen begrüßen, um dann an 
ihrem Kissen vorbei in die Kleiderkammer zu spazieren 

Foto: S.Schneider


Sonntag, 31. Dezember 2017

Theater im Katzenfenster












Wie gut, dass wir die 16 Jahre alten Übergardinen, 
die damals extra für die Katzenkinder Maus & Allegra 
angeschafft wurden, noch nicht getauscht haben!

Fotos: S. Schneider


Dienstag, 26. Dezember 2017

Katz' Du gefällst mir nicht!



Als ich gegen 8 Uhr mit dem Frühstücks-Schälchen zu Allegra 
in die 'Kleiderkammer' kam, gefiel sie mir überhaupt nicht: 
Unter ihrem linken Auge hatte sich schon wieder ein braun-
verkrusterer Klumpen gebildet. Schwerfällig richtete sie sich 
von ihrem Plüschkissen auf, aus den Wasserschälchen hatte sie 
für ihre Verhältnisse ungewöhnlich wenig getrunken, und 
außerhalb des Großraum-Klos befanden sich wieder einmal 
2 Pfützen unserer zeitweiligen Stehpinklerin … 

Das angebotene Futter gefiel ihr so gar nicht. Auch die 
verschiedenen Trockenfutter-Bonbons sowie ein weicher 
Cat-Yums-Snack oder einige Käserollis konnten sie so gar 
nicht verlocken. Und mit ihrem widerwillig gesäuberten 
Matschauge, das danach gleich noch mehr tränte, verzog 
sie sich vom 'Futterplatz' dann lieber auf das Kissen mit 

Es gibt so manchen Tag, wo ich schon genau hinschauen muss, 
ob unsere heute genau 16 1/2 Jahre alte graue Diabetikerin 
noch atmet. Und wahrscheinlich ist es auch die immer weiter 
fortschreitende Erblindung, die ihr bisweilen sehr zu schaffen 
macht. Denn ich kann mich noch gut daran erinnern, dass 
meine Großmutter nach einer gut verlaufenen Star-Operation 
durch eine anschließend auftretende Herpes-Infektion im Auge 
bald darauf einseitig erblindete. Doch mit dem anderen 
Star-geschädigten Auge konnte sie je nach Tagesform und 
Lichteinfall mal mehr oder weniger schemenhaft ihre Umgebung 
trotzdem noch wahrnehmen. Daher lassen wir für Allegra 
inzwischen das Licht in den dunkleren Räumen und im Keller 
auch 24 Stunden am Tag an, um ihr eine bessere Orientierungs-
möglichkeit zu bieten, und um sie zu etwas mehr Bewegung 
im Haus zu motivieren. Denn weder die beiden Einfahrten,
 noch den Garten mag sie in letzter Zeit besuchen. Allerdings 
lag das auch an dem so gar nicht pfötchenfreundlichen 
feuchten-kaltem und meist sehr windigen Wetter.

Wahrscheinlich stimmte mich dieser Morgen in Bezug auf Allegra 
so nachdenklich, da ich heute genau vor einem Jahr nach einer 
scheinbar erfolgreichen Behandlung der kranken kleinen Maus 
zum ersten Mal im Katzenklo Blut im Durchfall-Stuhl entdeckte. 
Und das war der Anfang vom baldigen Ende ...

Fotos: S.Schneider


Nachtrag Mittwoch 27. Dezember 2017:
Aber nur 10 Minuten später machte mir Allegra ein ganz 
besonderes Geschenk. Ob sie meine Gedanken gelesen hatte?


Das schönste Geschenk - Teil 1


ist mir die Fotoqualität hier ganz egal:

Denn zwischen den beiden Bildern von Allegra 
auf ihrem Plüschkissen, und diesem inzwischen 
sehr außergewöhnlichen Moment liegen gerade mal 
10 Minuten. Es dauerte nicht lange, bis unsere alte 
graue Dame ihren warmen Platz auf dem Sideboard 
verließ, dann unentschlossen auf den Nadelfilz-Fliesen 
in der Kleiderkammer saß, dem Bad einen Kurzbesuch 
abstattete und danach geradewegs zur Kellertür ging. 
Doch plötzlich schlug sie etwas zögerlich den Weg 
nach rechts zur Haustür ein. Die wurde gern umgehend 
für sie geöffnet, und sie blieb ungewöhnlich lange 
dort zwischen drinnen und draußen sitzen.

Das ist besonders erstaunlich, da sie schon sehr lange 
nicht mehr auf den Nord-Hof wollte. Und erst gestern 
spazierte Cäsar morgens einfach mal beim Lüften 
durch das geöffnete Fenster der Kleiderkammer und 
verließ das Haus bald darauf durch die Eingangstür. 
Es war also jederzeit damit zu rechnen, dass Cäsar 
wieder in Hausnähe erschien, um sich auch heute 
sein Tages-Würsten abzuholen.

Doch anscheinend hielt das Allegra nicht davon ab 
am Weihnachtsmorgen einen kleinen Spaziergang 
zu unternehmen ...

Foto: S.Schneider


Das schönste Geschenk - Teil 2


Doch nachdem Allegra einige Zeit recht interessiert 

flanierte sie ganz gemütlich den Weg 
zwischen Haus und Garage entlang.

Unentschlossen blieb sie dann hinter der Garage stehen, 
denn diesen Anblick mit freier Sicht in Cäsars Vorgarten 
und auf die Straße kannte sie wohl noch gar nicht ... 

Unser Nachbar hatte leider Anfang Dezember die ca.1,5m 
hohe Ligusterhecke, die unsere beiden Grundstücke seit 
über 20 Jahren so malerisch trennte, in einem Anfall von 
'Ordnungswut' auf Stock gesetzt. Mit den Worten 'Das wächst 
wieder nach!' war er mit seinem Werk recht zufrieden. Nur 
dem armen Cäsar fehlt seitdem der Schutz seiner Hecke. 
Denn oftmals saß er bei weniger angenehmen Wetter in 
diesem naturnahen Trennstreifen zwischen seiner Terrasse 
und unserer Garage. Dort wartete er dann auf seine Leute 
oder uns, wenn er mal wieder seiner Meinung nach viel
zu lange allein Zuhause war und nun sehnsüchtig auf 
Zuneigung & Aufmerksamkeit wartete. 

Für Allegra schien diese Veränderung jedoch von Vorteil
 zu sein, da sie die Umgebung nun wesentlich besser 
überblicken konnte. Und so marschierte sie geradewegs 
zu den mickrigen Resten der Hecke, schnupperte intensiv 
am verbliebenen alten Efeu an der Wand und markierte 
die linke Kante am Garagentor. Doch leider war zu 

Fotos: S.Schneider


Nachtrag Mittwoch 27. Dezember 2017:
Am Morgen schlief Allegra für ihre Verhältnisse erstaunlich lange. 
Aber gegen 10 Uhr war sie dann doch gern wieder etwas im Haus 
unterwegs. Doch heute stand ihr der Sinn weniger nach einem 
Spaziergang auf dem Hof. Die Treppe unserer Haus-Mitbewohnerin 
war für sie viel interessanter. Denn kurz zuvor war Flo mal wieder 
in den Gemeinschaftsflur entwischt und hatte dort reichlich Spuren 
hinterlassen. Denen musste Allegra dann natürlich ganz genau 
nachgehen!


Das schönste Geschenk - Teil 3


blieb leider nahezu fotolos. Denn ich hätte Allegra 
nicht einfach mal kurz aussperren können, um ganz
schnell die andere Kamera aus dem Kinderzimmer 
zu holen.

Aber zwischen den Hofbildern und dieser Szene 
im Bad lagen dann auch nur etwa 3 Minuten 

An diesem Morgen stand ihr ganz offensichtlich mal wieder 
der Sinn danach ihre Umgebung genauer wahrzunehmen.

Denn ganz intensiv wurde die vordere Kante 
des Badezimmer-Lakens beschnuppert ...

und anschließend sogar mehrmals hingebungsvoll 
mit dem Köpfchen berieben.


Fotos: S.Schneider


Das schönste Geschenk - Teil 4



legte sie sich zwar sehr langsam und vorsichtig ...

aber doch recht entspannt auf das weiche Bad-Laken.

Wie gut, dass es nun wieder diesen weichen Liegeplatz 
für sie gibt. Denn auch auf die Badezimmer-Matte hatten 
wir wegen der Flöhe im Haus leider lange Zeit verzichten 
müssen. Ab und an hatte sich unsere alte graue Dame 
in den letzten Tagen nun schon mal kurz ins geheizte Bad 
zurückgezogen. Aber dann kauerte sie im vorderen Teil 
auf dem Tuch und war oftmals ziemlich in sich gekehrt.
Heute dagegen forderte sie mich regelrecht dazu auf 
mich neben sie zu setzen, ihr den Bauch zu kraulen, und 
mich durch ein sehr intensives brummiges Schnurren 
immer wieder zum Weitermachen aufzufordern.

Mag sein, dass das nun auch bei Allegra so langsam ein
letztes Aufblühen vor dem Ende ist. Denn die letzten 
intensiven Tage mit der kleinen Maus habe ich nämlich 
unter anderem auch auf dieser Bettbezugs-Matte im 
geheizten Badezimmer verbracht. Das Bad war schon 
immer bei der kleinen Graukatze eine Wellness-Oase, 
in der sie uns zur Streichelmassage aufforderte. Und 
besonders in den letzten Monaten ihres Lebens saß sie 
dort sehr oft und rief uns teilweise sogar nachts ziemlich 
fordernd zum Kuscheln herbei. Und bei der totkranken 
kleinen Maus war das Bad ab Mitte März plötzlich der 
einzige Ort im Haus, wo sie meine Schmuseeinheiten 
noch zuließ. So saßen ich mit ihr dann oft stundenlang 
mit dem Rücken an der Heizung auf dem Fußboden 
und spielte Katzensofa. Ab und an kam Allegra vorbei, 
gesellte sich einige Minuten zu uns und ging bald darauf
wieder ihres Weges. Doch wenn die kleine Graukatze 
dann entweder wieder einmal ganz schnell zum Katzenklo
in den Keller musste, oder plötzlich meine Nähe nicht mehr 
ertragen konnte, verzog sie sich wieder auf den kühlen 

Auch Allegra ist nun schon sehr lange 'wechselwarm'. 
Denn sie braucht anscheinend für ihre Gelenkbeschwerden 
sowohl die Wärme als auch kältere Aufenthaltsorte. Doch 
die Empfehlung unseres Tierarztes ihr eine Rotlicht-Lampe 
zur Verfügung zu stellen, lehnte sie beim ersten Versuch 
vor Weihnachten strikt ab. Sie bewegte sich zwar zunächst 
interessiert zu dem roten Licht, wich dann jedoch schnell 
zurück und verließ bald darauf sogar ihr Sideboard. Ob es
 zu viel Wärme für sie war? Die Leuchte hat immerhin 
150 Watt - produziert also doppelt so viel Wärme wie ihre 
75 Watt Glühlampe über dem Plüschkissen. Oder liegt es 
vielleicht sogar an der Lichtfarbe, die sie als unangenehm 
bzw. zunächst als sehr ungewohnt empfand? Wir werden 
es demnächst nochmals ausprobieren und ihr die Leuchte 
an einem Ort aufstellen, der zwar gemütlich ist, aber 
nicht zu ihren Hauptaufenthaltsorten gehört. Denn es ist 
auch durchaus möglich das ihr 'wechselwarmes' Bedürfnis 
mit einem schwankenden Blutzuckerspiegel oder 
dem Blutdruck zusammenhängt  

Nach einer sehr intensiven Kuschelzeit für uns beide 
erhob sich Madame dann plötzlich vom Boden, ging 
geradewegs auf den Türrahmen zu, schnupperte an 
ihrer altbewährten brauen Schmuddelkante und 
markierte dann nochmals beim Verlassen ihren Raum.


Fotos: S. Schneider