Freitag, 17. November 2017

Frühstück zu Dritt



Hätte mir jemand vor 16 Jahren vorausgesagt, dass wir einmal 
unser verspätetes Frühstück neben dem Großraum-Senioren-Klo
gemeinsam mit unserer alten Allegra auf dem Sideboard in der 
ehemaligen Kleiderkammer einnehmen würden - ich hätte wohl 
nur sehr verwundert mit dem Kopf geschüttelt.

Aber da wir heute früh einen Termin außerhalb hatten, 
und es morgens doch einiges an Zeit erfordert 4 Katzen 
in 2 abgetrennten Bereichen zu versorgen, fiel unser 
Frühstück bis zum Mittag aus. Die 3 Mädchen wurden nach 
unserer Rückkehr sogleich mit Futter versorgt und tobten 
bereits wieder durch den Keller. Und Allegra hatte kurz 
zuvor ihre Insulin-Dosis und ihr geliebtes Trockenfutter 
können wir in ihrer Gegenwart ganz in Ruhe essen. Denn 
das Interesse unserer Madame gilt leider fast nur dem 
Industriell hergestellten Katzenfutter. Selbst das Koch-
wasser von der Hühnchen-Schonkost unserer Mädchen 
darf ich ihr nicht ins Feuchtfutter mischen - es könnte ja 
den industriellen Geschmack zu sehr verfälschen 

Da sind Streicheleinheiten schon eher nach ihrem Geschmack!

Und dann der alten grauen Dame noch etwas Gesellschaft leisten, 
bis der Insulinschlaf wieder beginnt ...

Fotos: S.Schneider 


Donnerstag, 16. November 2017

3 Mädchen am Tisch



Ach hätte dieser Moment am Küchen- bzw. Arbeitstisch 
doch noch etwas länger angehalten! Denn eigentlich 
müsste ich schon seit einigen Wochen den immer wieder 
wegen der Katzenkinder verschobenen Verwaltungskram 
endlich mal erledigen.

Da hilft es auch nicht viel, dass wir den Mädchen nun 
tagsüber erlauben den großen Abenteuer-Spielplatz 
im Keller zu besuchen. Denn spätestens irgendwann 
gegen Mittag - wenn ich gerade mit den anderen Haus-
haltspflichten fertig bin, die Mädchen bekocht und 
Allegra nochmals mit Futter & Streicheleinheiten 
versorgt ist, brauchen sie auch wieder meine Nähe. 
Nur natürlich nicht gleichzeitig, sondern fast immer
 schön nacheinander über den Nachmittag verteilt 

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 15. November 2017

Vogelkundlerin & Fliegenfängerin



Nachdem wir die 3 müden Mädchen gegen 10:30 Uhr 
aus Allegras Räumlichkeiten in ihr Kinderzimmer 
getragen hatten, waren sie dann plötzlich doch nicht 
mehr sooo müde. Kurz darauf erschienen sie wieder 
im Treppenhaus. Dort spielten sie ausgiebig im langen 
Karton - der am Freitag für den Garten gelieferten 
rostigen Rank-Obelisken und im üppigen Kartongebirge 
unter der Treppe. Finja hatte jedoch bald die Drossel 
in den Rosenzweigen unter dem Dach wiederentdeckt, 
und Flo konnte sich wieder für eine Fliege begeistern.
Es ist wirklich erstaunlich wie viel Energie Katzenkinder 
sowohl am Tag als auch in der Nacht aufbringen können.

Seit Tagen verschiebe ich nun schon immer wieder 
wichtige Arbeiten, da zwischen Giardien aus dem Haus 
vertreiben, 3 bis 4x am Tag Schonkost für die Mädchen 
kochen, mehrmals täglich Katzenklos reinigen, dann 
zwischendurch kurz Allegra betüddeln & versorgen, 
und all' den Versuchen unser graues Trio-Infernale 
von allzuviel gefährlichem Unsinn abzuhalten, die 
Tage nur so dahinfliegen. Am Abend falle ich meist 
nur noch erschöpft ins Bett und habe eigentlich gar
nix geschafft. Darum stehen auch noch die beiden 
Klappboxen, in denen ich die vielleicht noch verseuchte 
Floh- bzw. Giardien-Wäsche im Garten zwischenlagere, 
auch noch vor der Tür 

Foto: S.Schneider


Dienstag, 14. November 2017

Kindheitserinnerungen?


Finja schlief oben in der inzwischen getauschten grauen Box
Allegra hatte ihre abgeschirmte Ruhe in der Kleiderkammer. 
Und Feala tobte voll Freude irgendwo zwischen den Kartons 
in den staubigsten Ecken im Keller umher …

Daher staunte ich nicht schlecht, als ich Flo plötzlich 
schon wieder auf der ordentlich rappelnden Waschmaschine 
entdeckte. Ihr scheint dieser Platz aber wirklich zu gefallen.

Ist das nun die Wärme von unten? Oder die Ruhe vor Feala, 
die sie dort oben schätzt?  Findet sie das ständige Ruckeln 
vielleicht gar nicht so schlecht? Oder sind das sogar Kindheits-
erinnerungen? Denn vom dem Wohnzimmer in der Katzen-
Kinderstube führt eine Tür direkt zum Hauswirtschaftraum.
 Den konnte ich mir beim ersten Besuch auch anschauen. 
Dort stehen neben der Waschmaschine und dem Trockner 
auch die diversen Katzenklos, ein großer Kratzbaum und 
ein gut gefüllter großer Napf mit Trockenfutter sowie 
das Wasserschälchen 

Fotos: S.Schneider


Montag, 13. November 2017

Problem vorerst gelöst ...



Flo und Finja lagen mal wieder zusammen in 
Fealas grauer Box. Und inzwischen sind unsere 
3 Mädchen so groß geworden, dass Flo & Finja 
ihrer kleineren Schwester den Zutritt zu der 
kuscheligen Schlafhöhle diesmal verweigerten.
Aber glücklicherweise fiel mir bald darauf das 
improvisierte Schlaftablett ein, auf dem sich 
Feala seit ein paar Tagen gern auf den Kartons 
Kleiderkammer einkuschelt, und mit dem wir sie 
abends nun auch manchmal ins Kinderzimmer 
zurücktragen. Und dieses kleine Zinktablett mit 
einem alten Plüschbezug von Allegras früherem 
Körbchen passt nun perfekt auf den Schubladen-
Treppen-Container zwischen der Transportbox 
und Bett.

Denn leider dauert es noch ein paar Tage, bis 
auch nutzen können. Die Sammelkotprobe ergab 
wie erwartet leider noch immer einen leicht
positiven Giardien-Befund. Aber wir sind auf 
einem guten Weg. Und vielleicht ist diese 
nächste 5-Tage-Gabe von Fenbendazol nun 
endlich die letzte Behandlungsrunde. Wir 
würden nämlich gerne das Kinderzimmer und 
mal wieder etwas gemütlicher einrichten 

Foto: S.Schneider


Samstag, 11. November 2017

Und heute vor 16 Jahren ...


… kam Allegra als 4 Monate und 15 Tage altes Katzenkind 
mit 2,5 kg Körpergewicht bei uns an. Es hatte wohl 
nicht viel gefehlt, und sie wäre auf halber Strecke mit 
ihrer 'Katzen-Übermutter' wieder umgekehrt. Denn 
Nicole fiel es damals unheimlich schwer Allegra nach 
so langer gemeinsamer Zeit nun doch noch abzugeben. 

Aljoscha, Shiva und Allegra waren auch wirklich eine 
wunderschöne kleine Katzen-Restfamilie, als wir sie 
2 Wochen zuvor in Neuss besuchten, und Wolfgang 
sich nach einer kurzen vorsichtigen Kennlernphase 
dann Allegras Herz mit einer Katzenangel erspielte.

Insgeheim träumte Nicole wahrscheinlich schon damals 
von einer zweiten Zuchtkatze. Denn als Allegra zusammen 
mit ihrer Mama und noch 2 ihrer Schwestern aus dem
9er-Wurf auf der Russisch Blau Sonderausstellung in 
Gladbeck vorgeführt wurde, wurden unserem Model 
wohl recht gute Zuchtqualitäten bescheinigt 

Aber aus irgendeinem Grund sollten wir Allegra dann 
trotzdem erhalten, wenn wir eine Spielgefährtin für sie 
vorweisen könnten. Denn da hatte Nicole vollkommen 
recht, Allegra war für die Einzelhaltung nicht geeignet. 
Und für uns stand zu dem Zeitpunkt sowieso schon fest, 
dass wir zukünftig mit 2 Katzenmädchen unser Leben 
teilen wollten. Nur leider waren die beiden Schwestern 
von Allegra kurz zuvor schon ausgezogen.

Innerhalb einer Woche konnten wir jedoch noch 
3 kleine Russinnen in der näheren Umgebung ausfindig 
machen. So wurden für den folgenden Sonntag 2 Termine 
vereinbart. Doch beim ersten Termin stimmte weder 
die Chemie zwischen der Züchterin und uns. Und auch 
das Katzenkind war viel zu sehr mit seinen Geschwistern 
beschäftigt, um freiwillig mit uns Kontakt aufzunehmen.
Den Fehler hatten wir 7 Jahre zuvor bei Herrn Katze 
gemacht und ihn trotzdem mitgenommen. Er war und 
blieb sein Leben lang leider recht scheu. Beim zweiten 
vereinbarten Termin entschied sich jedoch blitzschnell 
die Maus. Sie kam, spielte mit uns und kuschelte sich 
anschließend auf den Schoß 

Aber es ging nach 18 Stunden gut aus. Und Allegra hatte 
wenn wir mal nicht zur Verfügung standen.

Im Laufe der Jahre hatte sich das Verhältnis zur Maus 
stark verändert - was aber wohl auch mit Allegras Diabetes-
Erkrankung noch vor ihrem 9. Geburtstag zusammenhing. 
So wurde Allegra immer mehr Wolfgangs Katze, die lieber 
seine Seite im Bett beanspruchte, und Maus bevorzugte 
die linke Seite vom Bett.

Ob Allegra die Maus nach ihrem Tod tatsächlich vermisste? 
Sie hatte sich schon früher überwiegend in ihre Kleider-
kammer zurückgezogen, und besuchte die Maus damals 
kaum noch auf dem Treppenabsatz. Doch nach dem Tod 
der Maus betrat sie ihren ehemaligen Lebensraum kaum 
noch. Denn ihr Futter hatten wir ihr schon länger auf dem 
grauen Plüschkissen unter der Leuchte serviert. Und

Zeitweilig hatte sich dieser Zustand etwas gebessert, 
und sie hielt sich ab und an bei uns im Treppenhaus 
auf. Und bisweilen setzte sie sogar mal kurz ein paar 
Pfötchen vor die Tür. Aber sie war schon immer mehr 
eine Hausdame. Und jetzt - als alte graue Dame, 
zieht sie es vor auf ihrem Kissen zu residieren und 
sich dort verwöhnen zu lassen:

Inzwischen schaut sie bisweilen auch schon mal interessiert 
zum Jungvolk herab, was die dort unten in ihren Gemächern 
und Feala braucht noch seine Zeit. Auf jeden Fall verbringen 
wir wegen der 3 Mädchen, die zeitweilig nun unter Aufsicht 
im Erdgeschoß und im Keller umhertollen, seit 2 Wochen 
nun viel mehr Zeit mit der alten grauen Dame in unserer 
ehemaligen Kleiderkammer 

Foto: S.Schneider


Freitag, 10. November 2017

Vor 7 Jahren um die Mittagszeit ...


… lag Herr Katze im Sterben und tat sich wohl leider 
bot er da auf seinem Keller-Krankenlager einen wirklich 
erbärmlichen Anblick. Und doch hatte ich das Gefühl, 
hatte seinen Wassernapf in der Nähe und wartete 
erstaunlicherweise mit seinem endgültigen Sterbeprozeß 
wohl bis ich wieder nach Braunschweig kam, und schon 
etwa eine Stunde unsicher neben ihm saß. In dieser Stunde 
fragte ich mich immer wieder, ob es für ihn nun besser 
wäre endlich die Tierärztin anzurufen, so dass sie vielleicht
 in der Mittagszeit - nach der Sprechstunde kommen könnte.
Denn auch wenn ich einige Texte über das Sterben von 
Mensch & Tier im www gefunden hatte, so sind das trotzdem 
nur vage Anhaltspunkte. Im realen Leben verläuft es meist 
dann doch ganz anders. Denn einige Sterbephasen können 
sich auch mehrmals wiederholen, wenn jemand plötzlich 
noch nicht bereit zum Loslassen ist. Und der Gedanke, 
dass Sterbende besonders in den letzten Momenten ihre 
Umwelt nochmals ganz intensiv wahrnehmen sollen, hielt 
mich wohl unter anderem auch von dem Telefonat mit 
der Tierärztin ab. Denn warum sollte das unausweichliche 
Kommende jetzt noch durch eine für ihn fremde Person 
gestört werden?

Rückblickend stehe ich noch immer zu meiner damaligen 
Entscheidung. Denn es ist erstaunlich, dass sowohl Bibi - 
mein erster Kater und auch Herr Katze anscheinend mit 
dem Sterben gewartet haben, bis ich wieder bei ihnen in 
Braunschweig war. Und auch die schon sehr geschwächte 
kleine Maus kämpfte sich an ihrem letzten Tag vom Eß-
zimmer unserer Haus-Mitbewohnerin aus der 1. Etage 
nachts zunächst bis vor die Küche. Und ein paar Stunden 
später sogar die 5 Stufen runter zu uns ins Treppenhaus
Noch am Abend zuvor wendete sie sich schon schwach - 
aber noch immer willensstark unter dem zimmertisch 
von uns ab, und gab uns deutlich zu verstehen, dass sie 
lieber allein sein wollte 

Und inzwischen habe ich zumindest von 4 weiteren Fällen 
gehört, bei denen die kranken Katzen würdevoll in ihrem 
vertrauten Zuhause im Kreis ihrer Familie sterben konnten.

Schon gestern stellte ich mir die Frage, mit welchen Fotos 
von Herrn Katze ich so einen Text nun bestücken könnte. 
Doch durch die gestrigen Geschehnisse entdeckte ich in 
der Katzenbox auch zufällig, das alte erste weiße Halsband 
mit Glöckchen von Klein Katze, und das nun schon über 
7 Jahre alte Katzenshampoo, mit dem Herr Katze dann 
Und glücklicherweise fielen mir plötzlich wieder die 
alten Kalenderblätter ein, die Wolfgang und ich schon vor 
Jahren als gerahmten Küchenkalender für meine Mutter 
zusammengestellt hatten. Inzwischen hängt dieses Foto 
aus der Staffel 'LachsSteg' mit einem Jahres-Kalenderblatt 
im Rahmen, und die alten - über Jahre immer wieder 
nachgenutzten Blätter, sind nun fast nutzlos geworden.

Doch hierfür sind sie noch gut zu gebrauchen:
Feala auf Herrn Katze mit seinem ersten Halsband 
und dem alten Shampoo.

Herr Katze unter der Kiefer vor Scilla im April.

Klein Katze an seinem ersten Freigang-Tag mit 
seinem weißen Halsband mitten im Winter. Und 
im warmen Wohnzimmer auf der Fensterbank 
sowie spielend in einer alten Papiertüte 

Ein anderer Wintertag mit Vogelschau. Von dem rechten Foto 
gibt es sogar ein 30 x 50 cm Puzzle - das sollten meine Mutter 
und ich demnächst vielleicht mal wieder hervorholen 


Und die Kalenderblätter wieder sicher verpackt. 
Denn auch wenn diese alten Bilder in seinen beiden 
Fotoalben enthalten sind, so mag ich mich trotzdem 
noch nicht von ihnen trennen.

Fotos: S.Schneider


Donnerstag, 9. November 2017

Heute vor 16 Jahren ...


2001 war es ein ähnlich grau-feuchter Novembertag, als wir 
am späten Nachmittag mit Herrn Katzes Transportkörbchen 
die Stufen in dem schmalen Haus in der Kurzen Straße in 
Braunschweig hinaufstiegen, um Gizmo - die eigentlich 
Mascha hieß, endlich abzuholen. Ben, der das kleine 
gerade mal 12 Wochen alte, und erst am Nachmittag 
zum 2. Mal geimpfte Katzenmädchen eigentlich gar 
nicht mehr hergeben wollte, war nicht Zuhause. Er 
musste sich schon vorher schweren Herzens von ihr 
verabschieden. Ob die beiden Brüder Denis und der
 'Puschelkater' noch mit im Wohnzimmer waren oder 
sich bei der Mama Nikita im Schlafzimmer aufhielten, 
daran kann ich mich nicht erinnern. Nur irgendwann 
wurde uns der Impfpass und Stammbaum übergeben, 
wir überreichten den Kaufpreis, erhielten dann noch 
einige Tipps, und nachdem sich das kleine graue Etwas 
wieder gut mit uns angefreundet hatte, wurde es ins 
Körbchen verfrachtet. An der Wohnungstür sagte 
Nicole dann noch seufzend: 'Mach's gut kleine Maus!'

Ben & Nicole haben die kleine Maus auch bald darauf 
in ihrem neuen Zuhause besucht. Und beim Blick in 
unseren damaligen Garten mussten sie feststellen, 
dass sie der kleinen Graukatze so ein abenteuerliches 
Leben in einer kleinen Stadtwohnung nicht hätten 
bieten können. Zumal sie ja neben Nikita auch schon 
aus dem ersten Wurf Rasputin behalten hatten. Und 
für 3 Katzen war die Wohnung wirklich nicht geeignet.
Viele Jahre wurden sie mit Fotos und Briefen über 
die Entwicklung des kleinen 'Fegers' informiert.
Aber irgendwann, als sie in Berlin umgezogen waren, 
war die Mausepost leider nicht mehr zustellbar.

Gern hätte ich nach dem Tod der kleinen Maus noch 
einiges über Nikita und den Vater von Maus erfahren. 
Denn als wir uns ab Juni dieses Jahres dann wieder 
intensiver mit der Entwicklung der Rasse Russisch Blau 
und den entsprechenden Züchtern beschäftigten, 
stellte ich beim Blick in den Mause-Stammbaum fest, 
dass es den Züchter noch immer gibt. Doch nach 
reiflicher Überlegung sprach einiges dagegen sich 
dort nach 2 Kitten zu erkundigen. Und wie man 
kann, gibt es wohl heutzutage noch mehr Tücken 
und sogar reichlich Betrug beim Katzenkauf. Aber 
das würde hier jetzt den Rahmen sprengen, wie 
viel Zeit die Suche nach einer würdigen Mause-
Nachfolgerin in Anspruch nahm. Zumal wir auch 
immer wieder überlegten, ob wir Allegra das in 
ihrem Alter noch antun könnten ...

Doch nun sind Flo & Finja heute auf den Tag genau 
schon 3 Monate hier. Und Feala, die Halbschwester 
von Flo & Finja kam dann plötzlich auch noch dazu, da 
ich schon recht schnell feststellte, dass Flo tatsächlich 
wenigen Tagen litt Finja häufiger unter der zeitweilig 
Team. Und da Allegra bisweilen auch sehr unter der recht
eigenwilligen Maus leiden mußte, leben wir nun plötzlich 

Aber eigentlich sollte dieser Post unserer kleinen Maus 
gewidmet sein:

Nur dann kam alles ganz anders 

Ich wollte mittags bei meiner Zubehör- & Futterbestellung 
gleich noch ein drittes größere schwarzes Katzengeschirr 
für Feala mitbestellen. Denn von Maus & Allegra hatten wir  
noch die alten Geschirre aufgehoben. Doch nun brauchen 
wir ja bald ein Drittes. Und da ich mir bei der Größe unsicher 
war, suchte ich nach den Alten. Dabei entdeckte ich zufällig 
in der Katzenbox das letzte ziemlich aufgerauhte und schon
sehr ausgeleierte schwarze Halsband von Maus. Das Band 
mit dem kleinen Adressanhänger musste sie allerdings in 
den letzten Jahren nicht mehr tragen. Denn nachdem sie
kleine Graukatze in der Nachbarschaft ohnehin bekannt 
wie ein bunter Hund. Und auch als sie allmählich älter 
und kränker wurde, kam so manches Mal trotzdem ihr 
Halsband noch nach ihr durch den Briefkasten-Schlitz 
in der Haustür nach Hause. Denn irgendwo in der Nach-
barschaft wurde es spätestens im Winter in den Büschen 
oder beim Laubharken entdeckt. Das graue Reflektions-
Halsband hatten wir später extra für unsere kleine 
Nachtwanderin für laue Sommernächte angeschafft. 
Aber schon bald war der untere Teil der Metallkapsel 
des Adressanhängers verloren gegangen. Und auch 
sonst erschien uns das Halsband trotz Snap-and-Easy-
Verschluß zu gefährlich für unsere kleine Abenteurerin. 
Die extra noch vor einigen Jahren für Maus angeschafften 
Ersatz-Elastik-Halsbänder werden nun irgendwann im 
nächsten Sommer Flo, Finja & Feala tragen - wenn sie 
nach der Kastration dann auch Freigang erhalten. Und 
Dazu natürlich unendlich viele digitale Bilder auf 
diversen Festplatten und dieser Blog. Das Katzengeschirr 
wird bald wiederverwendet, ihre Flex-Leine ist wegen Flo 
schon in der Nachnutzung und Vieles - wie zum Beispiel 
die 4 grauen Plüschkissen, sind auch noch nach 16 Jahren 
und den beiden anderen Mädchen noch immer sehr beliebt.

Doch bevor ich all' diese Erinnerungsstücke auf den ersten Fotos 
von Maus arrangieren konnte, spielte mir Feala das kleine 
Glasröhrchen oben rechts auf dem Fotoalbum einfach davon.

Feala ist inzwischen zwar schon 13 1/2 Wochen alt, aber in 
wie damals die kleine Maus gleich nach ihrer Ankunft. Nur 
hatte sie 1 1/2 Tage das 'ganze Haus' für sich allein - bevor 
Allegra dann auch bei uns einzog ...

Und bevor ich nun endlich meine Mause-Erinnerungs-Fotos 
inszenieren konnte, verschwand das Glasröhrchen und dann 
auch Feala unter dem Bett.

Das Röhrchen blieb verschwunden und ...

Feala dekorierte nach.

Irgendwann legte ich mich dann flach auf den Bauch 
und versuchte nun selbst das Glasröhrchen wieder 
unter dem Bett hervorzuholen. Es enthält etwas 
Mausefell, das ich als Büschel kurz vor ihrem Tod 
plötzlich auf der Decke fand. Und die Krallenhülse 
dort, wo sie ihre letzten Tage verbrachte 

Aber kaum war das kleine Gläschen an seinem Platz, 
war es auch schon wieder weg ...

und wurde geschickt durch den Raum gespielt.

Danach gab ich auf, und Feala griff sich eine Maus.

Doch das Erinnerungsstück blieb nun in diesem 
verschollen. Denn da haben Maus & Allegra in 
den 16 Jahren gute Vorarbeit geleistet. Wir sind 
seitdem um einiges toleranter im Zusammenleben 
mit Katzen geworden 

Fotos: S.Schneider